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Aus für O-Bike Billigfahrräder in Zürich ausgebremst

Die gelb-grauen Leihfarräder verschwinden aus Zürich. Schon per Ende Juni will O-Bike die Velo abtransportiert haben.

Letzten Sommer tauchten sie auf – nach knapp einem Jahr werden sie schon wieder verschwunden sein. Der Singapurer Leihvelo-Anbieter O-Bike will sich schon per Ende Juni aus Zürich zurückziehen und sämtliche 600 Velos in der Stadt Zürich einsammeln. Pio Sulzer, Sprecher beim Stadtzürcher Tiefbauamt, bestätigt eine entsprechende Meldung von Radio 1.

O-Bike in Zürich
Legende: Wie von verschiedenen Seiten prophezeit, konnten sich die O-Bike in Zürich nicht durchsetzen. Keystone

Von Seiten der Stadt habe es keinen Druck gegeben, sagt Sulzer weiter. Über die geschäftlichen Gründe von O-Bike könne er keine Angaben machen. O-Bike habe lediglich gesagt, dass sie bis Ende Juni ihre Bikes von Strassen und Plätzen wegräumen. Falls dies nicht der Fall sein sollte, würde die Stadt die Velo gegen eine Gebühr selbst einsammeln.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten habe man ein gutes Einvernehmen mit O-Bike gefunden, anfallende Gebühren habe die private Firma stets anstandslos bezahlt. «Von daher können wir nicht sagen, es sei für uns eine Erleichterung», sagt Sulzer. Den Entscheid von O-Bike nehme man so entgegen.

Stiller Rückzug in Winterthur

In Winterthur scheint indessen der Rückzug von O-Bike still und leise stattgefunden zu haben. Man sehe sie nur noch selten in der Stadt, sagt Polizeisprecher Michael Wirz. «Vereinzelt erhalten wir Meldung, wenn eines kaputt herumliegt.» Auch von O-Bike selbst habe man in letzter Zeit nichts mehr gehört.

Damit hat sich das Kapitel O-Bike zumindest im Kanton Zürich wohl erledigt. In der Stadt Zürich gibt es zahlreiche, qualitativ bessere Angebote. Und auch in Winterthur waren die gelb-grauen Leihfarräder – trotz mangelnder Konkurrenz – ebenfalls kein schreiendes Bedürfnis.

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