Beyoncé macht der Zürcher Stadtpolizei Sorgen

Tausende von Fans werden für das Konzert von Donnerstagabend im Zürcher Letzigrund erwartet. Viele reisen mit Autos an. Die Stadtpolizei warnt darum vor Staus, vor allem auf der Hardbrücke. Und sie greift zu speziellen – und lustigen – Mitteln.

Beyoncé im Grossformat - auf der Leinwand - bei Konzert in Dublin Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Wenn die Fans kommen, droht Stau Keystone

Seit Februar laufen auf der Hardbrücke die Bauarbeiten für die neue Tramlinie. Eine Fahrspur ist darum gesperrt. Wenn dann noch Tausende von Beyoncé-Besucherinnen und Besucher dazu kämen, sei das zuviel, so Martin Guggi von der Dienstabteilung Verkehr beim Züricher Polizeidepartement. Am besten nehme man das Tram, vom Bahnhof Altstetten oder vom Hauptbahnhof aus.

«  Wir hoffen, dass die Besucher mit dem ÖV anreisen. Und nicht den Anfang des Konzerts verpassen. »

Martin Guggi
Dienstabteilung Verkehr

Staus gab es auch bei den letzten Konzerten in Zürich. Die Stadtpolizei hat darum für das Beyoncé-Konzert etwas Neues ausprobiert: Mit einem Video richtet sie sich an die Beyoncé-Fans – auf Finnisch. Und darin sagt ein finnischer Polizist in finnisch angehauchtem Schweizerdeutsch, die Fans sollten doch besser das Tram nehmen. Tram statt Auto - dasselbe gilt übrigens auch für die nächsten grossen Konzerte im Letzigrund: Bruce Springsteen und Rihanna.