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Zürich Schaffhausen «Carlos» muss im Massnahmenzentrum Uitikon bleiben

«Carlos» hatte sich mit einer Beschwerde dagegen gewehrt, dass er in die geschlossene Abteilung des Massnahmenzentrums eingewiesen wurde. Das Zürcher Obergericht hat diese Beschwerde abgewiesen.

"Carlos" liegt auf dem Bauch auf einem Bett, die Arme verschränkt unter dem Kopf
Legende: Keine Weihnachtsgeschenk für «Carlos» vom Zürcher Obergericht. Keystone

Die Zürcher Jugendanwaltschaft hat «Carlos» in der geschlossenen Abteilung des Massnahmenzentrums Uitikon untergebracht, obwohl der junge Mann zu einer offenen Massnahme verurteilt wurde. Gleichzeitig prüft die Jugendanwaltschaft, ob sie eine Änderung dieses Urteils bewirken soll. Dazu hat sie ein neues psychiatrisches Gutachten in Auftrag gegeben, wie aus der Mitteilung des Zürcher Obergerichtes hervorgeht.

Mahnende Worte

Das Gericht kommt in seinem Urteil zum Schluss, dass die Jugendanwaltschaft berechtigt ist, «Carlos» für die Dauer dieser Abklärungen in einer geschlossenen Einrichtung unterzubringen – aber nur als Übergangslösung für maximal ein halbes Jahr. Es fordert die Parteien deshalb auf, rasch eine andere Lösung zu suchen. Die Jugendanwaltschaft solle eine andere Möglichkeit suchen, um «Carlos» unterzubringen. Und «Carlos» solle seinen Widerstand gegen ein neues Gutachten aufgeben, mahnt der Richter.

4 Kommentare

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  • Kommentar von B. Kerzenmacher, Frauenfeld
    Man wünschte, der Beitrag im srf.ch wäre Satire, doch er liest sich allerdings nicht so. Dafür kann er aber als Realsatire sehr gut durchgehen!
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  • Kommentar von Herbert Müller, Zürich
    Hört mal auf mit diesem Carlos Gestürm, der kommt sich ja wie ein Held vor.
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  • Kommentar von Tinu, Emmental
    Vermutlich bin ich schon zu alt dafür. Es ist ein leidiges Thema...keiner will sich dazu äussern. Vielleicht liege ich auch falsch. Auch ich bin nicht ohne Fehler, wie Carlos. Es waren nicht ganz die gleichen. Aber ich musste dafür gerade stehen. Das sollte nicht verloren gehen. Wir werden sonst tausende von Carlos haben. Er sollte mal über die Kiste nachdenken die er uns alle schon gekostet hat. Wie zahle ich das meinen Mitmenschen zurück? Will ich das überhaupt, oder ist mir das egal?
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