Standortförderung Winterthur Das «House of Winterthur» kann endlich loslegen

Es brauchte einen zweiten Anlauf für ein Ja: Das Winterthurer Stadtparlament gab am Montagabend dem Projekt «House of Winterthur» seinen Segen. Unter diesem Dach wollen Winterthur Tourismus und die Standortförderung in Zukunft zusammenarbeiten. Nun fehlt noch das Ja der Stimmbürger.

Altstadthaus in Winterthur Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: In diesem Jugendstilgebäude soll das «House of Winterthur» entstehen. zvg/Winterthur Tourismus

Im September 2016 war das Projekt noch gescheitert: Das Parlament hatte den Vertrag inklusive Beitragszahlungen der Stadt Winterthur zwar nicht abgelehnt, aber zur Verbesserung an den Stadtrat zurückgeschickt.

Politische Einmischung ist nicht erwünscht

Am Montagabend nun stimmte das Parlament der überarbeiteten Vorlage mit 45 zu 11 Stimmen zu. Ein wichtiger Kritikpunkt war ausgemerzt worden: Der Verein soll sich nicht in Abstimmungen einmischen dürfen. Nein sagten weiterhin die AL und Teile der SP.

«Endlich geht es jetzt vorwärts», sagt Michael Domeisen, Geschäftsführer der Standortförderung Winterthur und Projektleiter des «House of Winterthur». Sagen die Stimmberechtigen ebenfalls ja, soll das «House of Winterthur» schon Ende Jahr eröffnet werden.

Mehr Museumsbesucher, mehr Kultur

Dass sich der Verein politisch zurückhalten soll, damit könne man leben, sagt Dieter Gosteli, Präsident Winterthur Tourismus und ebenfalls in der Projektleitung dabei. Das grosse Ziel des Vereins sei es schliesslich, Winterthur noch besser zu vermarkten. So sollen zum Beispiel mehr Besucher in die Museen oder grosse Kulturveranstaltungen nach Winterthur gelockt weden.