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Zürich Schaffhausen Der Herr der Schlüssel

Kaba-Chef Riet Cadonau will den Rümlanger Schlüssel-Konzern mit dem deutschen Familienunternehmen Dorma fusionieren und so weiter wachsen. Gleichzeitig will er mit Kaba weitere Schlüsselinnovationen lancieren. Wichtigstes Projekt: Das Smartphone als Schlüssel.

Legende: Audio Kaba-Chef Riet Cadonau im Interview (3.5.15) abspielen. Laufzeit 15:04 Minuten.
15:04 min

Die Fusion mit dem deutschen Dorma-Konzern sei wichtig, erklärte Riet Cadonau als Regionaljournal-Wochengast: «Kaba und Dorma ergänzen sich perfekt.» Die neue Firma könne künftig alles anbieten, was es an Schliesstechnik für eine Türe brauche, so der Kaba-Chef.

Der Fusion werden in den nächsten vier Jahren fünf Prozent der Stellen zum Opfer fallen, also etwa 800 Stellen weltweit. Die beiden Schweizer Standorte Rümlang und Wetzikon dürften aber nur am Rande betroffen sein, so Cadonau.

Wie lange gibt's den Schlüssel im Hosensack noch?

Kaba hat unter anderem die Schweizerische Nationalbank, den Eiffelturm in Paris oder das US-Pentagon auf seiner Kundenliste. «Diesen Kunden müssen wir zuverlässige Arbeit und Innovationen liefern», erklärte Riet Cadonau. Deshalb arbeitet Kaba zusammen mit der ETH an neuen Schlüsselsystemen.

Die neuste Innovation wird seit Anfang Jahr in einem Hotel in Las Vegas getestet: Das Smartphone als Schlüssel: «Sie erhalten den Zugang zum Lift und zu Ihrem Zimmer per Handy.» Es sei natürlich klar, dass Kaba dabei nur absolut sichere Lösungen anbiete.

Trotzdem: Der Kaba-Chef glaubt nicht, dass der normale Schlüssel im Hosensack so schnell verschwindet – man dürfe gerade beim Thema «Sicherheit» die kulturellen Aspekte nicht vergessen.

(Regionaljournal Zürich Schaffhausen, 17:30 Uhr)

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