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Zürich Schaffhausen Der kurze Weg auf die Kanzel

Ein Theologiestudium in nur gerade drei Jahren. Der Quereinstieg in den Pfarrberuf wird in Zürich Realität. Die ersten Studentinnen und Studenten starten bereits in einem Jahr

Pfarrerin Thala Linder während eines Gottesdienstes in der evangelisch-reformierten Kirche in Thalwil.
Legende: Pfarrerin Thala Linder während eines Gottesdienstes in der evangelisch-reformierten Kirche in Thalwil. Keystone

Die «Schnellbleiche» zur Pfarrerin oder zum Pfarrer ist an der Theologischen Fakultäten in Zürich und in Basel möglich. Das Studium kann berufsbegleitend absolviert werden und dient als Zulassung zum einjährigen Lernvikariat. Danach darf man als Pfarrer oder Pfarrerin arbeiten.

Voraussetzung für dieses Blitz-Studium ist ein universitärer Mastertitel. Zudem müssen die angehenden Theologiestudentinnen und -studenten ein Assessment durchlaufen. Damit wollen die Kirchen sicher stellen, dass sich die Studierenden für die Arbeit im Pfarrberuf eignen.

Einen Teil der Ausbildung absolvieren die Quereinsteiger gemeinsam mit den Studierenden des Grundstudiums. Andere Teile werden in eigens konzipierten Blockwochen absolviert. So soll der Studiengang berufsbegleitend gemacht werden können, heisst es in der Mitteilung der refomierten Kirche.

Seit zwei Jahren arbeitet die reformierte Kirche an diesem Quereinsteigerstudium. Ein erster Vorschlag war im Frühjahr am Widerstand der Zürcher Fakultät gescheitert. Daraufhin hatten die Theologischen Fakultäten in Zürich und Basel einen eigenen Vorschlag erarbeitet, der nun auf breite Zustimmung gestossen ist.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Pankraz Mai, SG
    Damit wird die klerikale Lehre auch nicht besser!
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  • Kommentar von Paul Moser, Genf
    Klar doch - fast nur noch Teilzeitstellen für Pfarrerinnen und Pfarrer und jetzt auch das noch: Die Bemühungen zur Abschaffung des Berufes sind nicht zu übersehen - wohl mit dem Fernziel, auch die Kirchen abzuschaffen. "Weit" haben wir es gebracht.
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    1. Antwort von Simon Gautschi, Baar
      Finde ich gut! Endlich. Ich hatte ein Theologiestudium begonnen an der Unizh aber neben dem Arbeiten ist das fast unmöglich, da die Flexibilität der Uni nicht gerade gross war. Gerade was man an der Front, in den Kirchen braucht, die Hilfe am Menschen, die Sorge der Seele... ist einem doch von Gott ins Herzen gelegt... Da finde ich es gut, dass einem einen realistischen Zugang gewährt wird, dies auch auszuüben. Und vergessen wir nicht... man muss schon einen Master haben :)
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