Dietikon wehrt sich nicht mehr gegen Limmattalbahn

Die Station beim Bahnhof Dietikon kann wie geplant gebaut werden: Die Stadt Dietikon zieht ihre Einsprache zurück, nachdem die Verantwortlichen das Bahnprojekt in einigen Punkten abgeändert haben.

Lange hat sich die Stadt Dietikon gegen die Linienführung der Limmattalbahn gewehrt. Der Stadtrat war der Meinung, es habe beim Bahnhof neben Bus und S-Bahn schlicht zu wenig Platz für die neue Bahn. Nun zieht der Stadtrat seine Einsprache trotz dieser Bedenken zurück, wie er am Montag bekanntgab.

Bahnhof wird massiv aufgewertet

In intensiven Gesprächen mit den Verantwortlichen seien in den letzten Monaten 16 Varianten geprüft worden, erklärte Stadtpräsident Otto Müller. Die jetzige Lösung überzeuge. Das Projekt werde so abgeändert, dass der Bahnhof Dietikon ein neues Gesicht erhalte. So gebe es einen neuen Bahnhofplatz, mehr Platz und so auch mehr Sicherheit für die Passagiere.

Die 13,4 Kilometer lange Limmattalbahn soll zwischen Zürich Altstetten und Killwangen-Spreitenbach insgesamt 27 Stationen bedienen. Die Kosten liegen bei 755 Millionen Franken und werden von den Kantonen Zürich und Aargau sowie dem Bund übernommen. Auch mit der jetzigen Projekt-Änderung soll 2017 mit dem Bau begonnen werden. Ein erster Teilabschnitt könnte Ende 2019 in Betrieb genommen werden.