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Folgen der Trockenheit Feuerverbote in den Kantonen Zürich und Schaffhausen

Ein Schild warnt Wanderer in einem Wald vor grosser Waldbrandgefahr.
Legende: Nicht nur im Wald ist Feuer verboten, zum Teil auch auf dem eigenen Balkon. Keystone

Kanton Zürich

  • Aufgrund grosser Waldbrandgefahr dürfen seit Freitag keine Feuer mehr im Wald oder zweihundert Meter rund um einen Wald angezündet werden.
  • Das gilt auch für Feuerstellen bei Picknick- oder Spielplätzen.
  • Die Gemeinden dürfen selber bestimmen, ob sie für ihr Gebiet eine allgemeines Feuerverbot anordnen.
  • Stand Freitag ist das Abbrennen von Feuerwerk am 1. August erlaubt.

Kanton Schaffhausen

  • Das Entfachen von Feuer im Wald oder in der Nähe des Waldes ist verboten – auch auf offiziellen Grillplätzen.
  • Zudem ist das Zünden von Feuerwerk in derselben Region untersagt.
  • Im Siedlungsgebiet gelten diese Massnahmen vorläufig nicht.
  • Das Rheinfallfeuerwerk am 1. August soll stattfinden.

Zürcher Gemeinden

Verschiedene Gemeinden wie beispielsweise Urdorf, Hombrechtikon, Oetwil a.S. oder Küsnacht haben eigene Regeln angeordnet:

  • Das Entzünden von Feuer ist auf dem Gemeindegebiet untersagt.
  • Auch Grillieren mit Holzkohle ist bis auf Weiteres nicht gestattet.
  • Das Zünden von Feuerwerk ist am 1. August nur in der offiziellen Festzone unter Aufsicht der Feuerwehr gestattet.

Weisslingen hat bereits angekündigt, an der 1.-August-Feier auf das Höhenfeuer zu verzichten und verbietet das Abbrennen von Feuerwerk am Nationalfeiertag.

Waldbrandgefahr

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Imber (Wasserfall)
    Gemäss Karte ist, ausser im Kanton Genf, die Waldbrandgefahr erheblich, gross oder gar sehr gross. Verstehe daher nicht, warum alle übrigen Kantone nicht ein allgemeines d.h. flächendeckendes Verbot für das Entfachen von Feuern und für das Abbrennen von 1. August Feuerwerk erlassen. Wäre eh von Vorteil für die Umwelt aber ganz besonders für die Tiere. Mit dem eingesparten Geld könnten die Leute zum Beispiel fein Essen gehen ;-)
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    1. Antwort von Margrit Holzhammer (Margrit Holzhammer)
      @Peter Imber, ein generelles Feuerverbot wäre doch viel zu einfach. Es muss doch möglichst kompliziert sein, damit wenn etwas passiert niemand dafür verantwortlich ist und jeder dem anderen die Schuld in die Schuhe schieben kann. Die Schweiz ist sowas von kleinkarriert!
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  • Kommentar von Margrit Holzhammer (Margrit Holzhammer)
    Wird jetzt jede Gemeinde im Kanton Zürich einzeln erwähnt, wenn sie ein generelles Feuerverbot erlässt? Urdorf, Hombrechtikon, Weisslingen.....welche Gemeinde kommt als nächste dran? Bei dieser Trockenheit und Hitze wäre ein landesweites Verbot angebracht.
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    1. Antwort von Erich Singer (liliput)
      Absolut richtig Frau H. Das ist eben das Zaudern und Zögern der Behörden und wenn dann etwas passiert wundert man sich und die Verantwortung wird von niemanden übernommen.
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    2. Antwort von Margrit Holzhammer (Margrit Holzhammer)
      Neu dazu gekommen sind die Gemeinden Oetwil am See und Küsnacht. Wie ich soeben unter www.birmensdorf.ch gesehen habe, darf ab sofort auch in der Gemeinde Birmendorf kein offenes Feuer mehr gemacht werde........ Fortsetzung folgt. Tragisch-lachhaft dieses engstirnige Getue!!!
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