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Food Revolution 5.0 Auf der Suche nach der Ernährung von morgen

Die Ausstellung im Gewerbemuseum Winterthur thematisiert brennende Fragen rund um das Essen und die Nahrungsproduktion.

Legende: Audio Was und wie wollen wir essen? fragt das Gewerbemuseum Winterthur. abspielen. Laufzeit 03:49 Minuten.
03:49 min, aus Regionaljournal Zürich Schaffhausen vom 01.12.2018.

Der Mensch ist, was er isst, sagt ein Sprichwort. Ohne Essen geht es nicht, aber rund um die Ernährung und die Produktion der Nahrungsmittel stellen sich viele brennende Fragen: Nach Hunger und Überfluss, Gesundheit und Krankheit, Raubbau und schonendem Umgang mit der Welt, Tierwohl und Tierleid.

Ein Huhn mit einem seltsamen Gebilde auf dem Kopf.
Legende: Austin Stewart: «Second Livestock»: Kann virtuelle Realität Hühner glücklicher machen? zvg/Austin Stewart

«Essen ist bei uns allgegenwärtig. Es ist ein ganz wichtiger Bestandteil unseres Lebens», stellt Susanna Kumschick, Co-Leiterin des Gewerbemuseums Winterthur fest. Die neue Ausstellung trägt den Titel «Food Revolution 5.0 -
Gestaltung für die Gesellschaft von morgen». Sie zeigt den Blick von Designern, Forscherinnen und Künstler auf diese brennenden Fragen.

Ein Teller mit einer Teigmasse in Kaninchenform und einem Basilikumblatt
Legende: Carolin Schulze: «Hase aus einer Mehlwurmpaste»: Das Auge isst mit. zvg/Carolin Schulze

Was und wie wollen wir in Zukunft essen? Braucht die Welt eine weltweite Ernährungsdemokratie oder gar eine globale Food Revolution? Wie wird im Zeichen von Klimawandel, stetig wachsender Weltbevölkerung und zunehmender Verstädterung die Versorgung der Menschheit sichergestellt?

Mehr zur Ausstellung

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Food Revolution 5.0 - Gestaltung für die Gesellschaft von morgen.

Die Ausstellung im Gewerbemuseum Winterthur, Link öffnet in einem neuen Fenster dauert vom 2. Dezember 2018 bis 28. April 2019. Sie wird begleitet von einem reichhaltigen Veranstaltungsprogramm und zahlreichen Workshops.

Das sind nur einige der Aspekte der Ernährung, denen die ausgestellten Werken nachgehen. Die Ausstellung will den Blick für die Probleme schärfen und einen Denkraum öffnen, in dem über diese Fragen nachgedacht werden kann.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Ramon Frey (Ramon Frey)
    Herr Braun, mit einer grösstenteils vegetarischen bzw. Veganen ernährung wären 10 milliarden kein problem. Ist also tatsächlich überbevölkerung das problem, oder nur unsere bequemlichkeit? Das grosse problem (und das schliesst überbevölkerung mit ein) ist die unfähigkeit des menschen zu verzichten und langfristig zu denken! Da wohlstand automatisch die geburtenrate reduziert, wäre eine ausgeglichene wohlstandsverteilung effektiver als grössenwahnsinnige geburtenkontrolle...
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    1. Antwort von Martin Braun (Bikehase)
      Grüezi Herr Frey. Grundsätzlich stimme ich ihnen natürlich zu, dass wir auch 10 Milliarden Menschen vegan durchfüttern können. Das schaffen wir schon. Aber denken Sie auch daran, dass die Herstellung der veganen Lebensmittel enorme Landflächen und Energie benötigt. Das Problem bei 10 Mill. Menschen ist ja nicht nur die Ernährung. Die ganze Infrastruktur (Strassen, Wohnraum, Schulen, öff. Verkehr) benötigt wesentlich mehr Platz und Ressourcen, als die Herstellung der paar veganen Lebensmittel.
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  • Kommentar von Charles Halbeisen (ch)
    Wir wissen genau, was gesund ist: Wenig Fleisch, viel Gemüse, möglichst biologisch. Wir brauchen keine Experimente mit Heuschrecken, Mehlwürmern und sonstigen Scheusslichkeiten.
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    1. Antwort von Django Freeman (Django Freeman)
      Haben Sie schon einmal Insekten probiert? Scheinbar nicht... Der Geschmack ist angenehm nussig! Heuschrecken im Schokoladenmantel erinnern an Kägifret... schon einmal gegessen? Eine solche Scheusslichkeit diese Kägifret... brrrrrrr. Wie Mama immer sagte: „Zuerst probieren, dann urteilen.“ Ich wünsche Ihnen viel Spass bei der Erweiterung Ihres kulinarischen Horizonts. #weischwiefein
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  • Kommentar von René Balli (René Balli)
    Ernährung wird das nächste ganz grosse Thema sein!
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    1. Antwort von Martin Braun (Bikehase)
      Nicht die Ernährungssicherheit ist das Problem, sondern die Überbevölkerung. Irgendwie komisch aber leider immer das gleiche, dass der Mensch krampfhaft Lösungen für noch effizientere Nahrungproduktionen sucht, anstatt das wahre Problem der Überbevölkerung in Angriff zu nehmen. Ich weiss, dass das politisch ganz und gar nicht sexy ist. Es ist aber unsere rinzige Chance unsere Umwelt zu retten.
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