«Für immer 16» - das Experiment in der Gessnerallee geht weiter

Für alle Vorstellungen bezahlt man nur noch 16 Franken Eintritt. Deutlich weniger als in anderen Theatern auf dem Platz Zürich. Mit dieser Massnahme hat der neue Leiter im Zürcher Theaterhaus Gessnerallee bei seinem Amtsantritt für Schlagzeilen gesorgt. Nach einem Jahr zieht er eine positive Bilanz.

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Bildlegende: Gutes muss nicht teuer sein: Das Theaterhaus Gessnerallee hat Erfolg mit seiner Tiefpreisstrategie. Keystone

Mehr Publikum und etwas weniger Geld in der Kasse, das ist die Bilanz nach acht Monaten «Für immer 16». Mit seiner neuen Preispolitik sorgte der neue Leiter im Theaterhaus Gessnerallee, Roger Merguin, vor einem Jahr für Schlagzeilen.

Weniger elitäres Publikum

Das Experiment sei gelungen, sagt Merguin im «Regionaljournal Zürich Schaffhausen:» «Was mich vor allem freut, sind die Reaktionen des Publikums.» Das Theaterhaus Gessnerallee sei nicht mehr so elitär und viel offener geworden. Er würde es unfair finden, nach einem Jahr die Preise wieder zu erhöhen. Deshalb hat Roger Merguin darum gekämpft, dass das Publikum auch in der nächsten Spielzeit nur 16 Franken pro Vorstellung bezahlt. Oder 160 Franken für einen Saisonpass.