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Legende: Audio So bereitet sich die Challenge League auf die GC-Fans vor. abspielen. Laufzeit 02:10 Minuten.
Aus Regionaljournal Zürich Schaffhausen vom 13.05.2019.
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GC steigt ab Fürchtet die Challenge League die GC-Hooligans?

Die Vereine in der Challenge League blicken dem Abstieg von GC mit gemischten Gefühlen entgegen. Der Geschäftsführer des FC Winterthur etwa freut sich auf einen «solch renommierten Klub in der Liga». Das sorge für spannende Spiele, so Andreas Mösli.

Ein Hochrisikospiel wird teuer

Auf den FC Winterthur kommen aber auch Mehrkosten zu: Einerseits fordert die Winterthurer Stadtpolizei, dass der Klub bei seinen Spielen mehr für die Sicherheit bezahlt. Andererseits benötigt es bei einem Spiel zwischen GC und dem FC Winterthur mehr Polizei und Sicherheitspersonal: Es kann über 100'000 Franken kosten, ein Hochrisikospiel zu sichern.

«Das ist ärgerlich, denn wir wissen schon im Voraus, dass dies mit den gegnerischen Fans zu tun hat», sagt Geschäftsführer Andreas Mösli: «Doch wenn GC in Winterthur spielt, generiert es auch mehr Einnahmen.» Wie viel der FC Winterthur bei einem Spiel gegen GC für die Sicherheit bezahlt, ist noch nicht klar.

Polizisten stehen beim Spiel GC gegen Luzern auf dem Rasen.
Legende: Die Polizei war vor Ort: GC-Chaoten provozierten am Sonntag beim Spiel gegen den FC Luzern einen Spielabbruch. Keystone

Weniger Ausschreitungen in der Challenge League

Zittern die Vereine also vor den radikalen GC-Fans? Sowohl der FC Winterthur als auch der FC Schaffhausen verneinen: «Wenn GC sportliche Erfolge in der Challenge League hat, sind auch die Fans wieder besser gelaunt», argumentiert Marco Fontana, Geschäftsführer des FC Schaffhausen.

Diese Erfahrung hat der Klub bereits einmal gemacht: Als der FCZ noch in der Super League war, machten gewalttätige Fans immer wieder Schlagzeilen. Nach seinem Abstieg 2016 gab es in der Challenge League keine grösseren Ausschreitungen mehr. Finn Sulzer, Kommunikationsleiter beim FCZ, bestätigt auf Nachfrage: «Unsere Fans solidarisierten sich mit dem Verein – es war während der ganzen Saison sehr friedlich.»

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Adrian Flükiger  (Ädu)
    Nun wird sich zeigen, wie die zuständigen politischen Gremien die Durchsetzung des Hooligan Konkordats anpacken. Die gesetzliche Grundlage besteht, allein es fehlt am Willen diese anzuwenden.
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  • Kommentar von Priska Häller  (Priska)
    Man sollte endlich etwas tun um das Hooligan-Problem zu lösen, heisst es dann immer. Aber es passiert nichts. Es nützt alles nichts, wenn die Richter die Gesetze nicht anwenden. Die Hooligans lachen nur wenn die Gesetze nicht angewendet werden. Man muss nicht mehr diskutieren sondern endlich handeln und man darf auch nicht von den Hooligans einknicken. Pyros müssen auch verboten werden. Wenn das Hooligan-Problem gelöst wird, werden auch wieder Leute das Stadion besuchen.
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  • Kommentar von Rolf Wysshaar  (Seeländer)
    «Unsere Fans solidarisierten sich mit dem Verein – es war während der ganzen Saison sehr friedlich.» Und wieso geht das nicht in der Superleague? Weil es eben doch nur Chaoten sind oder weniger TV- und Medienpräsenz ist, die sie als Plattform nutzen?
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    1. Antwort von Erich Singer  (liliput)
      Solange die Medien diese Chaoten bis zum "geht nicht mehr" am Bildschirm präsentieren machen sie sich ebenfalls mitschuldig. Diesen "Fans" muss jede Aufmerksamkeit entzogen werden!! Danke Herr Wysshaar für ihren Kommentar.
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