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Zürich Schaffhausen Höhere Krankenkassen-Prämien in Zürich und Schaffhausen

Die Erhöhung liegt mit 2,2 Prozent in beiden Kantonen im gesamtschweizerischen Durchschnitt. Der Kanton Zürich bezeichnet die Erhöhung als dennoch «unnötig».

Legende: Audio «Das geht nicht!» - Interview mit dem Zürcher Gesundheitsdirektor Thomas Heiniger (26.09.2013) abspielen. Laufzeit 03:38 Minuten.
03:38 min, aus Regi ZH SH vom 26.09.2013.

Die Schaffhauserinnen und Schauffhauser müssen im nächsten Jahr höhere Krankenkassenprämien bezahlen. Für Erwachsene beträgt der Anstieg 2,2 Prozent und liegt damit genau im Schweizer Durchschnitt.

Bei den jungen Erwachsenen ist der Anstieg niedriger als gesamtschweizerisch (1,5 Prozent). Dafür ist der Anstieg bei Kindern deutlich höher. Für ihre Kinder müssen Eltern neu 2,8 Prozent mehr bezahlen. Gesamtschweizerisch sind es 2,4 Prozent.

Systematisch zu hohe Prämien in Zürich?

Auch in Zürich werden die Prämien durchschnittlich 2,2 Prozent teurer. Dies sei unnötig, teilt der Regierungsrat mit. Die Krankenversicherer legten im Kanton Zürich systematisch zu hohe Prämien fest. Allein in den letzten beiden Jahren hätten die Kassen in Zürich einen Überschuss von über 300 Millionen Franken erzielt.

«Das geht nicht», sagt der Zürcher Regierungsrat Thomas Heiniger gegenüber dem «Regionaljournal Zürich Schaffhausen». Deshalb protestierte der Kanton beim Bundesamt für Gesundheit und forderte, dass mit den Gewinnen das Prämienwachstum gesenkt wird. Ohne Erfolg, wie der heutige Entscheid des Bundes zeigt.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Ernst Jacob, Moeriken
    Die zwei halbwegs fertigen und doch nicht kompletten Herz-Zentren, die irgendwie im Kanton Zürich existieren, aber aus, wie gesagt wurde, EMOTIONELLEN Gründen doch beide nicht so recht ALLEIN funktionieren, sind nur Beispiele einer Gesundheitspolitik, die im besten Fall nur noch als schwer krank bezeichnet werden kann. Inkompetenz, Amtsdünkel, Ignoranz, Eifersucht, das ist es, was unser Gesundheitssystem auszeichnet. Die Kosten tragen Steuerzahler und Prämienzahler, ändern aber wird sich nichts.
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