Zum Inhalt springen

Header

Audio
30 Millionen Franken für die Sanierung bewilligt.
Aus Regionaljournal Zürich Schaffhausen vom 31.08.2020.
abspielen. Laufzeit 02:05 Minuten.
Inhalt

Kasernenareal Zürich Schon 2023 soll der Park neu gestaltet sein

Es war die gleiche Vorlage, über die der Kantonsrat schon letztes Jahr abgestimmt hatte. Die Idee: Der Kanton gibt die denkmalgeschützten Zeughäuser im Baurecht an die Stadt Zürich ab und gibt 30 Millionen dazu an die Sanierung der Zeughäuser.

Um was es in der Vorlage geht

Box aufklappenBox zuklappen

Kernstück der Vorlage sind 30 Millionen Franken, die der Kanton an die Sanierung der denkmalgeschützten Gebäude im Kreis 4 beisteuern wird. Die Stadt Zürich ihrerseits wird 25 Millionen zahlen.

Neben der Kostenbeteiligung von 30 Millionen für die Renovation gibt der Kanton das Zeughausareal für 50 Jahre zu vergünstigten Konditionen im Baurecht an die Stadt Zürich ab. Der Kanton verzichtet dabei auf Einnahmen von 18 Millionen.

Geplant sind in den alten Zeughäusern Räume für das Gewerbe, für Cafés, Bars und Restaurants.

Der Inhalt ist also der gleiche wie damals, aber das Resultat ist ein anderes. Heute waren alle Parteien für die Vorlage. Ausser die SVP und die EDU. Diese Parteien finden noch immer, dass dies ein schlechter «Deal» sei für den Kanton.

Die einzige Seite, die gewinnt, ist die Stadt. Der Kanton schaut in die Röhre.
Autor: Peter SchickKantonsrat SVP

Das hat ausser der SVP und der EDU niemand so gesehen. Die SP, die Grünen, die Grünliberalen, aber auch EVP, CVP und die AL: Sie waren schon immer für den Vertrag. Aus ihrer Sicht ist es ein guter Kompromiss zwischen der Stadt und dem Kanton.

Umnutzung geplant

Die Kasernenwiese wird umgenutzt zu einem grossen Park mitten in der Stadt und das Bildungszentrum für Erwachsene zieht ins Kasernenareal. In die Zeughäuser und in die Polizeikaserne kommt eine Mischung aus Gastronomie, Gewerbe und Start-ups. Und gerade das Letztere hat die FDP überzeugt, die in der letzten Abstimmung noch gegen die Vorlage war.

Mit der klaren Zusage der Stadt zu Start-ups in der Polizeikaserne, liegt ein Konzept vor, das man insgesamt unterstützen kann.
Autor: Sonja RueffKantonsrätin FDP

Mit 126 Ja-Stimmen und zu 44 Nein-Stimmen hat der Kantonsrat den weg frei gemacht, damit es vorwärts gehen kann auf dem Kasernenareal.

Stadt will nun vorwärts machen

Das Stadtparlament Zürich hat schon lange der Vorlage zugestimmt. Die Stadt zahlt 25 Millionen Franken an die Sanierung der Zeughäuser. Dass nun auch der Kanton vorwärts macht, begrüsst die Stadt Zürich. Der Entscheid des Kantonsrates sei ein wichtiger Schritt, sagte Patrick Pons, der Sprecher der Stadtzürcher Finanzdirektion gegenüber dem Regionaljournal. Endlich könne man das Areal, so wie man das der Bevölkerung versprochen habe, in einen lebendigen Erholungs-, Begegnungs- und Arbeitsort umwandeln.

Zunächst soll ab 2023 die Kasernenwiese ganz aufgehen, und zwar auch dort, wo heute noch ein Teil des Gefängnisses draufsteht. Voraussichtlich werde es dann 2025 eine städtische Abstimmung zu den Zeughäusern geben.

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

2 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Andreas Diethelm  (Okapi)
    2. Widerspiegelt sich in der Nutzungsverschiebung bereits das Ergebnis einer bevorstehenden Luxussanierung/Neugestaltung der denkmalgeschützen Gebäude im Minergiestandard, die dann zu Mieten führen, die jede der heute best.Nutzungen von vornherein ausschliessen? Man wird genau hinschauen müssen. Bereits in den "Rahmenbedingungen für die Entwicklung des Kasernenareals" von Stadt und Kt. im schwammigen Masterplan ist nicht mehr viel enthalten, von dem was sich die Öffentlichkeit urspr. wünschte.
  • Kommentar von Andreas Diethelm  (Okapi)
    1. Der Tenor an den sog. Beteiligungsverfahren 2013/14 war: Die Nutzung der Zeughäuser ist, wo nicht der Kanton drin sitzt, heute genau richtig. Auf der Website des städtischen Hochbaudepartements steht zwar noch: „Für die Zeughäuser stehen dagegen eher kleinflächige Nutzungen für Gewerbe, Kultur und soziale Einrichtungen im Vordergrund.“ Hier lesen wir nun aber „Um was es in der Vorlage geht: Geplant sind in den alten Zeughäusern Räume für das Gewerbe, für Cafés, Bars und Restaurants.“ (Forts.)