Zum Inhalt springen

Header

Video
Urteil in Bonstetten
Aus Schweiz aktuell vom 28.08.2013.
abspielen
Inhalt

Zürich Schaffhausen Kindsmord Bonstetten: 18 Jahre Gefängnis, keine Verwahrung

Das Bezirksgericht Winterthur hat das Urteil gegen den Mann eröffnet, der im Februar 2010 in einem Winterthurer Hotel seinen kleinen Sohn getötet hat. 18 Jahre Gefängnis, aber keine Verwahrung.

Für die Richter war klar, dass es Mord war. Der heute 63jährige Mann hat die Tötung seines damals 5jährigen Sohnes geplant. Er wollte damit verhindern, dass die Mutter ihren Sohn nach Brasilien nimmt. Ausserdem hatte der Angeklagte vor über 20 Jahren bereits versucht, seinen heute erwachsenen Sohn aus einer früheren Beziehung umzubringen. Strafmildernd war die narzisstische Störung des Angeklagten. Die Richter verurteilten den Täter zu 18 Jahren Gefängnis.

Gefängnis, aber keine Verwahrung

Der zuständige Staatsanwalt plädierte wegen Mordes auf eine lebenslängliche Freiheitsstrafe mit anschliessender Verwahrung. Ein neues Gutachten zeigte zudem, dass die Chance für eine erfolgreiche Therapie weniger als 50 Prozent beträgt. Die Richter kamen aber zum Schluss, dass eine Rückfallgefahr gering ist. Es sei kaum anzunehmen, dass er in seinem Alter noch einmal Vater werde, so die Richter.

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

2 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Aktuell sind keine Kommentare unter diesem Artikel mehr möglich.

  • Kommentar von Lena meier , Brugg
    Die Mutter des Kindes hat dieser Mann lebenslang "bestraft".
  • Kommentar von Urs Gehrig , F - Montpellier
    Es ist exakt dasselbe Strickmuster wie in Grabs und bei der Entführung der Zwillinge in Lausanne. Verwahrung in einer psychiatrischen Klink, und zwar auf Lebenszeit, wäre durchaus zu vertreten. Der Mann ist krank, sonst würde er mit 60 Jahren nicht versuchen, seine Probleme mit dem Mord an einem Kind zu lösen.