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Langer Schnauf Die Stadionbauer sind gewappnet

Das Generalunternehmen HRS lässt sich nicht von Rekursen und Einsprachen stören. Es will das Projekt realisieren.

lerrer Platz mit verbogenem Metalltor davor
Legende: Selbst wenn die Brache noch eine Weile Brache bleiben muss – die Stadionbauer harren aus. Keystone

Die HRS Real Estate AG baut nicht zum ersten Mal ein Stadion. Sie weiss, dass bei Projekten dieser Grösse mit Rekursen und Einsprachen zu rechnen ist. Dennoch: Die Mehrheit der Zürcherinnen und Zürcher hätten sich ohne Wenn und Aber für das Projekt Ensemble mit Stadion und zwei Wohntürmen entschieden, sagt CEO Martin Kull. «Das ist ein klarer Auftrag, und nach diesem Auftrag werden wir das Projekt planen und realisieren.»

An diesem Projekt werde deshalb auch nichts mehr geändert. «Die finanziellen Eckdaten des gesamten Konstrukts lassen keine Veränderungen der Ertragsflächen wie Wohnungen und Gewerberäume mehr zu», erklärt Kull auf Anfrage des Regionaljournals. Private Investoren – in diesem Fall die Crédit Suisse – müssten sich auf Mehrheitsentscheide verlassen können.

Wir werden das Stadionprojekt in jedem Fall durchziehen.
Autor: Martin KullCEO HRS Real Estate AG

Martin Kull ist zwar bereit, mit den Gegnern des Projekts «in den Dialog zu treten». Der «Dialog» wird jedoch einseitig bleiben und sich darauf beschränken, dass HRS «alle Bevölkerungsgruppen der Stadt permanent und transparent über den Stand des Projekts informiert», wie Kull es formuliert. Sowohl CS als auch HRS hätten einen langen Schnauf: «Wir werden dieses Projekt in jedem Fall durchziehen.»

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8 Kommentare

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  • Kommentar von antigone kunz (antigonekunz)
    Den Immobilienmarkt auf ein Lokalereignis runterbrechen zu wollen Herr Singer, ist dann doch etwas mager. Denn klar ist, fürs Finanzkapital ist es lukrativer einen hohen Leerbestand an Luxuswohnungen 'einsatzbereit' zu haben. Allzeitbereit und flexibel um für spekulative Zwecke missbraucht werden können und diesem wird definitv mit solchen Bauten zugedient. Die Wohnungsnot ist ein Phänomen des globalisierten überkapitalisierten Marktes und Politker, diese substanzielle Aushöhlung zulassen.
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  • Kommentar von antigone kunz (antigonekunz)
    @singer: Die Wohnungsnot, die zu einem hohen Anteil dadurch verursacht wird, dass der Markt, der heilige und unumstößliche, dessen Gesetze aber nur für die Menschen mit normalen Budget gelten, sich seit längerem den Immobilienmarkt zu Eigen gemacht hat. Fürs Finanzkapital ist es lukrativer ist einen hohen Leerbestand an Luxuswohnungen 'einsatzbereit' sein eigen zu nennen. Allzeitbereit und flexibel um für spekulative Zwecke missbraucht werden können ...
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  • Kommentar von Charles Dupond (Egalite)
    Ein Beispiel mehr, wie die Mehrheit mit Minderheiten umspringt. Privilegierten schattenwerfende und aussichtsklauende Tuerme selektiv zu bewilligen ist ein Nagel mehr in den Sarg der Egalite....
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    1. Antwort von Peter Singer (P.S.)
      Alle Mieterinnen und Mieter profitieren, wenn das massive Problem der Wohnungsnot gelöst wird. Erst wenn es genug Wohnungen für alle gibt, sinken die Mieten.
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