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Legende: Audio Spannung vor der Ämterverteilung im Zürcher Regierungsrat abspielen. Laufzeit 02:01 Minuten.
02:01 min, aus Regionaljournal Zürich Schaffhausen vom 02.05.2019.
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Linke vs. Bürgerliche Der Machtkampf um die Zürcher Baudirektion

Am kommenden Montag beginnt die neue Legislatur und damit auch die Arbeit der neuen Zürcher Regierung. Kurz nach der Vereidigung im Parlament trifft sich das siebenköpfige Gremium und entscheidet, wer welches Amt führen soll. Die Augen sind dabei besonders auf die freiwerdende Baudirektion gerichtet.

Neukom muss nehmen, was übrig bleibt

Die Grüne Partei und ihr neu gewählter Regierungsrat Martin Neukom machen kein Geheimnis daraus, dass sie am liebsten die Zürcher Baudirektion übernehmen würden. «Die Baudirektion ist gerade in Energiefragen ein Schlüsseldepartement und für uns Grüne deshalb besonders wichtig», so Marionna Schlatter, Präsidentin der Grünen Partei im Kanton Zürich. Neukom als neues und jüngstes Regierungsmitglied muss aber nehmen, was am Schluss übrig bleibt.

FDP-Präsident Hans-Jakob Boesch möchte, dass auch der Nachfolger oder die Nachfolgerin von Markus Kägi (SVP) von einer bürgerlichen Partei ist. Die Baudirektion sei eine sehr breite Direktion mit wichtigen Themen, die auch ressortübergreifend seien.

Kommt es zu einer Rochade?

Es kursieren verschiedene Szenarien in den Medien. Grundsätzlich hat keiner des bisherigen Regierungsrätinnen und Regierungsräte einen Wechsel angekündigt. Möglich wäre aber, dass FDP-Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh in die Baudirektion wechselt. Als Baujuristin kennt sie die Materie gut. FDP-Präsident Hans-Jakob Boesch glaubt dennoch nicht daran: «Carmen Walker Späh ist in diesem Jahr Regierungspräsidentin und seit vier Jahren in der Volkswirtschaftsdirektion, da wäre ein Wechsel derzeit nicht sehr optimal.»

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9 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Singer (P.S.)
    Beim Baudepartement hätte er den wirksamsten Hebel für mehr Nachhaltigkeit. Beispielsweise kann man durch Verdichtung in den Städten nicht nur die Wohnungsnot und die Mietpreise senken, man verhindert auch Zersiedelung. Wenn mehr menschen direkt in der Stadt leben können statt viele Kilometer zu pendeln, sinkt der CO2-Ausstoss. Ausserdem sorgt Verdichtung für mehr Lebensqualität und lebendigere Quartiere.
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  • Kommentar von jean-claude albert heusser (jeani)
    Wie gehabt, statt um "Lösungs orientierte Politik" reibt man sich in "Macht kämpfen" auf, "tolle" Demokratie in der "Weltstadt" Zürich!
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  • Kommentar von Patrice Gfeller (Lex_zh)
    Und wieso nicht das Gesundheitsdepartement für den grünen Neukömmling? Restriktive Vorschriften erlassen ist um Ellen leichter, als das Gesundheits- und Spitalsystem zu managen...:)
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