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Doppelte Kontrollen beim Einlass: Zürcher Clubs müssen genauer kontrollieren.
Aus Regionaljournal Zürich Schaffhausen vom 01.07.2020.
abspielen. Laufzeit 02:59 Minuten.
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Nach Superspreader-Event Zürcher Nachtclubs müssen ID und Handynummer prüfen

In Zürcher Clubs müssen Besucherinnen und Besucher neu ihre Identitätskarte vorweisen und ihre Handynummer überprüfen lassen. Mit diesen Massnahmen reagiert der Kanton Zürich auf die Fälle von «Superspreader Events». Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli (SVP) gab die Neuerungen an einer Medienkonferenz bekannt.

In zwei Zürcher Clubs war es zu mehreren Ansteckungen mit dem Coronavirus gekommen. Falsche Kontaktdaten auf den Besucherlisten erschwerten daraufhin das Contact Tracing massiv. Zahlreiche Besucher hatten offenbar Fantasienamen angegeben, und einzelne Gäste des Lokals waren auf der Gästeliste der Lokale gar nicht verzeichnet.

Hält sich ein Club nicht an die Regeln, könnten wir ihn schliessen.
Autor: Natalie RickliZürcher Gesundheitsdirektorin

Ab Freitag müssen die Clubs sicherstellen, dass ihre Gäste die richtigen Namen angeben, indem sie beim Einlass einen Ausweis verlangen. Zudem muss die Handynummer verifiziert werden. Die Clubs werden zudem dazu verpflichtet, dem Kanton den verantwortlichen Betreiber sowie drei weitere Personen zu nennen, die im Besitz der Besucherlisten sind. So soll sichergestellt werden, dass die Gesundheitsdirektion rasch Zugriff auf die Kontaktdaten hat, falls sich herausstellt, dass eine infizierte Person unter den Gästen war.

Flamingo Club bleibt offen

Der Flamingo Club, in dem es an einem Anlass am 21. Juni zu mehreren Ansteckungen gekommen ist, wird vorerst nicht geschlossen. Der Club hat laut Rickli zugesichert, die neuen Vorschriften einhalten zu können.

Regionaljournal Zürich Schaffhausen 17:30 Uhr;

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Jean Piere Grano  (J.-P. Grano)
    SwissCovid-App oder Maske? Das darf ja nicht wahr sein!
    1.: Das Gesetz verbietet, dass Personen mit App bevorzugt werden - die Maske ist ja viel unangenehmer
    2.: Nur eine Maske senkt das Ansteckungsrisiko, nicht aber die App. Sie warnt bloss Tage im nachhinein, dass man ev. angesteckt wurde
    3.: Die wenigsten der von der App Gewarnten werden dann die Hotline anrufen oder in Quarantäne gehen sondern weiter Party machen und auf Symptome warten ... und ev. andere anstecken.
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  • Kommentar von Jean Piere Grano  (J.-P. Grano)
    Schon bei BEGINN der Pandemie auch in der Schweiz war bekannt, dass das Ansteckungsrisiko in geschlossenen Räumen ohne viel Frischluft-Zufuhr insbesondere auch wegen der Übertragung durch Aerosole bis zu 20 mal grösser als im Freien ist. Die Öffnung von Restaurants und mit vier Leuten eng an einem Tisch war epidemiologisch bereits ein grosser Fehler. Die öffnung von Bars und Clubs ein weiterer. Absolut unverständlich! Kommerz vor Gesundheit ...
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  • Kommentar von Patricia Mutaleno  (Patricia Mutaleno)
    Aha, aber daran glaube ich noch lange nicht. Ob das wirklich alle Clubs, Bars und Pubs durchziehen? Nö! Zu viel Aufwand. Die Betreiber denken an das Geld, das kann ich einerseits etwas verstehen. Aber es geht um die Gesundheit von uns allen! Muss es denn immer nur um Spass und Fun, Ausgehen und möglichst viel Alkohol gehen? Man könnte sich doch was anderes einfallen lassen. Oder halt einfach mal verzichten, aber das scheint einigen nicht einzufallen.
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