Zum Inhalt springen

Header

Navigation

Legende: Audio Der Kanton Zürich zieht ein Fazit zum Inländervorrang bei offenen Stellen abspielen. Laufzeit 03:07 Minuten.
03:07 min, aus Regionaljournal Zürich Schaffhausen vom 08.01.2019.
Inhalt

Neue Stellenvermittlung Kanton Zürich hat Inländervorrang im Griff

Seit dem Sommer werden offene Stellen in gewissen Branchen zuerst für Schweizer Arbeitslose ausgeschrieben.

Als Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative wurde im Gesetz festgeschrieben, dass offene Stellen in gewissen Branchen zuerst für Schweizer Arbeitslose ausgeschrieben werden müssen.

Vor einem halben Jahr hat der Kanton Zürich deshalb eine neue Arbeitsvermittlungsstelle eingerichtet. Diese vermittelt einheimische Arbeitslose an Arbeitgeber in jenen Branchen, in denen besonders viele Menschen eine Stelle suchen. Arbeitgeber müssen ihre offenen Stellen neu melden. In den ersten sechs Monaten wurden bereits 11'000 Stellen beim Kanton gemeldet. Überraschend viele, findet die Zürcher Volkswirschaftsdirektorin Carmen Walker Späh.

Das sind doppelt so viele Stellen als angenommen.
Autor: Carmen Walker SpähZürcher Regierungsrätin

Bisher habe man bereits 520 Personen vermitteln können, so Walker Späh. Das zeige, dass diese Arbeitsvermittlungsstelle auch Wirkung zeige.

Am meisten Arbeitskräfte fehlen in der Gastronomie

Rund die Hälfte der gemeldeten Stellen seien solche in der Gastronomie, sagt die Zürcher Volkswirtschaftsdirektorin. «Das ist bemerkenswert und hat uns beschäftigt.» Gerade in der Gastro-Branche sei oft unklar gewesen, welche Leute für welche Aufgaben genau gesucht würden. Man wolle hier deshalb die Berufskategorien spezifischer unterteilen.

Schliessen

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

2 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Jürg Brauchli (Rondra)
    Ich kann das nur als Scherz empfinden. Spätestens zum gleichen Zeitpunkt, an welchem ein Unternehmen eine Stelle meldet, hat es bereits einen Vertrag für einen günstigeren Ausländer erstellt und mehrere Formen von Absagebriefen an kommende Bewerber in der elektronischen Bibliothek. Die lästigen Bewerbungsgespräche erledigt man dann in einem Aufwasch innert einer Stunde.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von W. Pip (W. Pip)
    Nochmals zum Mitschreiben: von 11'000 gemeldeten Stellen wurden 520 mit RAV-Klienten besetzt. Das ist die sagenhafte Quote von 4.7%! Der Ganze Rest dürfte weiterh signifikant an Grenzgänger oder Zugewanderte gehen, denn für Firmen ist eine 5-Tages-Frist innerhalb der Zeit eines Rekrutierungsprozesses so dermassen unbedeutend...! Der Inländervorrang Light ist und bleibt eine Nebelpetarde des Grosskapitals,
    Ablehnen den Kommentar ablehnen