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Legende: Audio Was die grüne Welle für Zürich bedeutet abspielen. Laufzeit 01:56 Minuten.
01:56 min, aus Regionaljournal Zürich Schaffhausen vom 25.03.2019.
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Neues Kantonsparlament Auch SVP reitet auf der grünen Welle mit

Grüne und Grünliberale haben die Wahlen deutlich gewonnen. Nun bekundet auch die SVP Interesse an der Umweltpolitik.

Je neun Sitze dazu gewonnen haben die Grünen und die Grünliberalen im Zürcher Kantonsrat. Jetzt, wo die Bürgerlichen nicht mehr in der Mehrheit sind, wollen die Öko-Parteien die kantonale Umweltpolitik verändern.

Marionna Schlatter, Präsidentin der Zürcher Grünen, kündigt an: «Wir werden bei jedem Gesetz, das verabschiedet wird, genau prüfen, wie klimaverträglich es ist.» Welche Parteien die Grünen dabei unterstützen, wird sich zeigen.

«Wir sind offen»

FDP-Parteipräsident Hans-Jakob Boesch, dessen Partei auch zu den Verlierern dieser Wahl gehört, zum Beispiel ist gespannt, mit wem die GLP zusammenarbeiten wird. «Sie müssen jetzt zeigen, ob das L in ihrem Namen für Links oder für Liberal steht», sagt er.

Doch Corina Gredig, Co-Präsidentin der Zürcher Grünliberalen, will sich nicht festlegen zwischen links und rechts. Sie sagt: «Liberal sein heisst für uns, dass wir uns für die Freiheit der kommenden Generation einsetzen. Eine starke Umweltpolitik gehört da dazu.»

Auf Umweltpolitik könnte künftig auch die SVP stärker setzen. Konrad Langhart sagt: «Klima und Umweltschutz beschäftigt die Leute, das muss man eingestehen. Aber auch unsere Leute, unsere Gewerbler und Bauern, machen da schon viel, Sie würden staunen. Wir sind da offen.»

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Denise Casagrande (begulide)
    Wer nicht für ein intaktes Ökosystem und damit für ein Leben in Zukunft der Bevölkerung ist, hat in der Politik nichts zu suchen, da diese Haltung egoistisch und kontraproduktiv für das Wohl der Bevölkerung ist (siehe: fehlgeleitete, industrialisierte "Chemie-LW", welche mittels tonnenweise Chemie - seit Jahrzehnten -, die Lebensgrundlage (ERDE - WASSER - NAHRUNG) der Menschen vergiftet/zerstört! Zubetonierung/Verbauung von weiterem - lebensnotwendiigem - AGRAR-Land!) Volks-Politik?
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  • Kommentar von Denise Casagrande (begulide)
    SVP, CVP, FDP = wo keine Einsicht, gibt es keine echte "Volks-Wohl-Politik" und damit auch keine dringend notwendige intakte Lebensgrundlage/ÖKOSYSTEM für die Bevölkerung!
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  • Kommentar von Rolf Bolliger (jolanda)
    Der "reisserische" Titel: "Auch die SVP reitet auf der grünen Welle mit" kann kein ideologisches Negativlicht auf die verhasste wählerstärkste Partei abwälzen. Vorallem in den Landregionen, in denen die SVP sehr stark vertreten ist, wissen die Wähler u. Sympathisanten, dass viele Bauern, KMU-Betreiber und einfache, traditionsbewusste Schweizer schon seit Jahren viel investieren (nicht nur auf der Strasse herumschreien!). Bodenwärme nutzen, Sonnenkollektoren montieren, Häuser isolieren, usw.!
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    1. Antwort von Marlies Artho (marlies artho)
      R. Bolliger ja dies sehe ich auch so, frage mich oft, weshalb SRF bei SVP Themen oft solche populistische Titel wählt. Dabei hatte die SVP MEI gewonnen, wo doch die Grünen gegen MEI waren. Die Grünen jedoch von Artenvielfalt Erhaltung sprechen, keine Stassen mehr bauen wollen, Staudämme und Windräder sind zum Teil auch Fragwürdig bei den Grünen. So sehe ich im allgemeinen, dass jede Partei nicht alles im Griff haben kann. Darum finde ich auch, dass Vorschusslorbeeren meist nicht weiter helfen.
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