Zum Inhalt springen

Header

Audio
Essen und Trinken aus der Region, Musikerinnen und Musiker reisen mit dem ÖV an – so wollen die Organisatoren ein klimafreundliches Festival durchführen.
Aus Regionaljournal Zürich Schaffhausen vom 26.07.2019.
abspielen. Laufzeit 02:20 Minuten.
Inhalt

Neuheit in Zürich Ein Festival gegen den Klimawandel

Die Bilder des zugemüllten Festivalgeländes nach der ganzen Sause. Wimmelbilder voll mit teils zerstörten, teils kompletten Zelten, weissen Pavillons, Schlafsäcken, Gummistiefeln und vor allem eines: Abfall. Die Besitzer des Mülls? Schon längst auf dem Heimweg.

Das geht auch anders, findet Vertreterinnen und Vertreter des Kollektivs Klimastreik. Zum ersten Mal in der Schweiz organisieren sie ihr eigenes Festival und wollen mit gutem Beispiel vorangehen:

Wir wollen unsere Utopien erlebbar machen.
Autor: Michelle ReicheltMediensprecherin Klimafestival

Die Musikerinnen und Musiker reisen wenn möglich mit dem ÖV an, Essen und Trinken kommt aus der Region und das Material wird geliehen. Ausserdem würden die Besucherinnen und Besucher dazu ermutigt, ihr eigenes Geschirr mitzubringen, sagt Michelle Reichelt, Mediensprecherin des Klimafestivals. «Wir wollen unsere Utopien erlebbar machen.»

Ganz ohne CO2 geht es nicht

Dennoch sei auch das Klimafestival nicht ganz emissionsfrei, sagt Michelle Reichelt. «Auch wir müssen Material transportieren. Wir haben nicht für alles eine Alternative gefunden.» Die Restemissionen würden aber kompensiert und in Klimaprojekte von «myclimate» investiert, sagt Reichelt.

Das Klimafestival findet am 3. und 4. August auf der Hardturmbrache in Zürich West statt. Nebst Musik stehen auch Diskussionsrunden und Workshops auf dem Programm.

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

2 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Werner Christmann  (chrischi1)
    Die Idee finde ich brillant (bringt zwar dem Klima nichts), so unter dem Motto "mit gutem Beispiel vorangehen". Bin dann gespannt wie es tatsächlich herausgekommen ist.
    1. Antwort von antigone kunz  (antigonekunz)
      Jeder Beitrag zählt. Es bringt nichts dem Klima? Wissen wir es, Herr Christmann? Aber wir alle brauchen Beispiele und Inspirationen, dass es auch anders geht. Gemütszustände wie Verzweiflung und Resignation schaden mit Gewissheit dem eigenen Klima. Alles was dem entgenwirkt ist schon mal gut .....