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Legende: Audio Ausbilden! Oder Busse zahlen. Die neue Devise für Zürcher Heime abspielen. Laufzeit 02:45 Minuten.
Aus Regionaljournal Zürich Schaffhausen vom 07.12.2018.
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Pflicht zur Ausbildung Wie der Kanton Zürich den Mangel an Pflegepersonal beheben will

In fünf Jahren fast tausend Lehrstellen in der Pflege neu schaffen: Der Kanton Zürich hat Grosses vor.

Es ist ein ehrgeiziges Ziel, das sich der Kanton Zürich gesetzt hat. Tausend neue Lehrstellen im Pflegebereich sollen in den nächsten fünf Jahren geschaffen werden. Von heute 1700 auf 2600 Ausbildungsplätze.

Gelingen soll dieses Vorhaben dank einer Anpassung im Gesetz, das die Organisationen in die Pflicht nimmt: Ab dem 1. Januar sind die rund 500 Heime und auch die Spitex im Kanton verpflichtet, Personal auszubilden.

Abhängigkeit vom Ausland verringern

Kathrin Müller von der Zürcher Gesundheitsdirektion ist überzeugt, dass diese Massnahme erfolgreich ist: «Dadurch verbessert sich die Situation. Die Abhängigkeit von Pflegepersonal aus dem Ausland wird reduziert.»

Das bestätigt der Branchenverband Curaviva. Auf Anfrage des «Regionaljournals Zürich Schaffhausen» sagt Verbandspräsident André Müller, die meisten Heime seien vorbereitet auf diese Ausbildungspflicht. Gerade für kleinere Betriebe sei es aber schon eine Herausforderung: «Die Heime müssen nicht nur die Lernenden finden, sondern auch die Ausbildnerinnen und Ausbildner.»

Bonus als finanzieller Anreiz

Ausbildung kostet auch immer Geld. Damit nicht die Finanzen der entscheidende Faktor sind, ob ein Betrieb Lehrlinge ausbildet oder nicht, schafft der Kanton ein Bonus-Malus-System. Wer mehr ausbildet als gefordert, erhält eine Entschädigung. Wer zu wenig Ausbildungsplätze anbietet, muss eine Geldstrafe bezahlen.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von m. mitulla  (m.mitulla)
    Das Pflegepersonal kämpft zunehmend mit schlechteren Arbeitsbedingungen. Die Löhne für frisch Diplomiertes Personal ist in einzelnen Bereichen bereits gesunken. Wir bilden genug Pflegepersonal aus - nur, die Arbeitsbedingungen werden immer unattraktiver; viele verabschieden sich in die Mutterschaft oder in die Privatwirtschaft. Das ist gewollt und hat mit der Konkurrenzierung der Spitäler zu tun.
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  • Kommentar von Margrit Holzhammer  (Margrit Holzhammer)
    Ich weiss, habe es selber erlebt, wie mit qualifiziertem CH-Pflegepersonal umgegangen wird!!! Arbeiten und krüppeln bis zum geht nicht mehr und danach die Worte vom Spitaldirektor: "Es gibt 2 Varianten, entweder Sie kündigen selber oder wir kündigen Ihnen."
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  • Kommentar von Beat Gurzeler  (B.Gurzeler, alias Rollstuhlrocker)
    Wie so oft gut gemeint, zuerst braucht es auch Lehrpersonal und Lehrlinge, ob das
    gelingt grosses Fragezeichen, bis jetzt hat man das Personal im Ausland geholt und
    das wird weiterhin so sein.
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