Zum Inhalt springen

Header

Mit den Solaranlagen der Firma Wegmüller in Rickenbach werden nun die Boiler der benachbarten Häuser mit Strom versorgt
Legende: Mit den Solaranlagen der Firma Wegmüller in Rickenbach werden nun die Boiler der benachbarten Häuser mit Strom versorgt zvg Wegmüller AG
Inhalt

Pilotprojekt des EKZ Solarstrom wird intelligent

Solarstrom kann kaum gespeichert werden. Die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich hat nun eine Lösung gefunden.

Das Problem: Moderne Solaranlagen produzieren dann Strom, wenn die Sonne scheint. Bei kleinen Anlagen auf Hausdächern kann dieser Strom dann gleich im betreffenden Haus genutzt werden. Überschüssigen Strom ins Netz zu leiten und zu speichern ist schwierig.

Die Lösung: In Rickenbach bei Winterthur haben die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich EKZ ein Pilotprojet durchgeführt. Die grosse Solaranlage auf dem Dach der Firma Wegmüller wurde mit speziellen Kabeln ans Netz angeschlossen. Dazu brauchte es auch neue Transformatoren. Dadurch können auch andere Nutzer den Solarstrom brauchen.

Audio
«Lokalen Solarstrom lokal einsetzen»
02:01 min, aus Regionaljournal Zürich Schaffhausen vom 22.08.2018.
abspielen. Laufzeit 02:01 Minuten.

Der Nutzen: Solarstrom fällt vor allem tagsüber an. Gewisse Geräte, z.B. Wasserboiler, wurden bisher so programmiert, dass sie nur während der Nacht Strom beziehen. Die Boiler in der Nachbarschaft der Fabrikliegenschaft wurden nun so umgestellt, dass sie tagsüber Warmwasser produzieren, wenn sie den Strom der Solaranlage nutzen können.

Das Fazit: Die Verantwortliche des EKZ für dieses Projkets ist zufrieden: «Wir haben einen Weg gefunden, um Solarstrom intelligent zu nutzen und lokal produzierten Solarstrom auch lokal zu brauchen».

Die Zukunft: Die Erkentnisse aus dem Pilotprojekt sollen nun in andere Projekte einfliessen. Mit dem gleichen Grundprinzip soll es später auch möglich sein, Solarstrom beispielsweise für Wärmepumpen oder Elektroautos zu nutzen – und zwar dann, wenn die Solaranlagen am meisten Strom produzieren.

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

5 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Aktuell sind keine Kommentare unter diesem Artikel mehr möglich.

  • Kommentar von Urs Barrer  (Barrer)
    Etwas unsinnig mit Solarpannels Elektrizität zu erzeugen und dann wieder in Wärme zu transformieren. Da wäre ein Solarwärmekollektor einiges effizienter und ressourcenschonender,
    1. Antwort von Markus Berner  (Markus Berner)
      Herr Barrer, ihre Aussage ist so nicht richtig: Im Artikel ist von Wärmepumpen die Rede, und Wärme über Solarpanels und (Erdsonden-) Wärmepumpen zu produzieren ergibt den besseren Wirkungsgrad als ihn Solarwärmekollektoren haben. Hauptvorteil der Solarpanels ist aber, dass die elektrische Energie vielseitiger genutzt werden kann als diejenige der Solarwärmekollektoren.
  • Kommentar von W. Pip  (W. Pip)
    ...mit dem Resultat, dass bei Wolkenverhang teurer Hochtarif-Strom zum Boilerheizen verbraten wird. Und die Spitzen für die klassischen Kraftwerke noch brutaler werden. Intelligent ist das nur fürs Portemonnaie der EKZ...
    1. Antwort von Kurt E. Müller  (KEM)
      @Pip: Warum so negativ? Warmwasser wird nur tagsüber produziert, wenn Solarstrom vorhanden ist. Wenn nicht, wird eben erst in der folgenden Nacht geladen. Noch besser ginge das mit Elektroautos, wenn endlich mal mehr davon vorhanden wären. Dank intelligenter Steuerung werden die nur geladen, wenn Stromüberschuss da ist. Ein Impuls vom EW genügt. Ist doch eine tolle Sache?
    2. Antwort von Hans-Ulrich Rechsteiner  (Rechi)
      @Müller, d.h wenn kein Solarstrom vorhanden ist dusche ich kalt und das Auto habe ich auch nicht zur Verfügung.