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Bis im Sommer müssen sich Pendlerinnen und Pendler auf überfüllte Züge einstellen
Aus Regionaljournal Zürich Schaffhausen vom 18.02.2020.
abspielen. Laufzeit 02:00 Minuten.
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Platzprobleme am Zürichsee Passagiere stehen sich in der S-Bahn gegenseitig auf den Füssen

Seit mehreren Monaten fahren einige S-Bahn-Züge am linken Seeufer mit weniger Wagen – zum Ärger der Pendler.

In den S-Bahnen am linken Zürichsee-Ufer ist es seit letztem Herbst besonders eng. Der Grund: die Motoren einiger Züge machen Probleme. Deshalb sind mehrere Züge der Linien S8 (Pfäffikon SZ – Winterthur) und S24 (Zug – Thayngen) verkürzt unterwegs. Im Pendlerverkehr führt dies immer wieder zu einem grösseren Gedränge. Christina Zurfluh, SVP-Kantonsrätin aus Wädenswil, spricht gar von «indischen Verhältnissen».

Als Kantonsrätin dürfe sie in der ersten Klasse fahren – und sogar dort sei es eng. «In der zweiten Klassen stehen die Leute noch dicht gedrängter nebeneinander», sagt Christina Zurfluh.

Problem dauert länger als zuerst gedacht

Eigentlich hätte die SBB bereits im Dezember wieder längere Züge einsetzen sollen. Doch der Hersteller hat die Teile für die defekten Motoren bisher noch nicht liefern können. Längere Kompositionen am linken Seeufer seien deshalb frühesten im Sommer wieder einsatzbereit, heisst es bei der SBB.

Das ist aus Kundensicht wenig erfreulich.
Autor: Thomas KellenbergerSprecher Zürcher Verkehrsverbund (ZVV)

Gar nicht erfreut ist der Zürcher Verkehrsverbund (ZVV). «Es sind immer mehr Leute auf diesen Strecken unterwegs, die haben nun weniger Platz. Das ist aus Kundensicht wenig erfreulich», sagt ZVV-Sprecher Thomas Kellenberger. Der SBB könne man dennoch keine Vorwürfe machen. Sie SBB versuche einiges, um diese Engpässe zu überbrücken – zum Beispiel mit Kompositionen aus anderen Teilen der Schweiz.

Kurve der Passagierzunahme in der Zürcher S-Bahn
Legende: Die Passagierzahlen in der Zürcher S-Bahn nehmen konstant zu. Dieser Trend geht so weiter, geht es nach den Prognosen des ZVV. ZVG

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17 Kommentare

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  • Kommentar von Peter P. Odermatt  (Peter P. Odermatt)
    ÖV - nie!
  • Kommentar von Erich Singer  (liliput)
    Es steht klipp und klar im Bericht das das Problem bei den Zugsmotoren liegt und deshalb die Züge verkürzt werden. Hat also absolut nichts mit der Zuwanderung zu tun welche einige KommentatorInnen uns hier weismachen wollen. Zuerst lesen und denken; dann schreiben!
    1. Antwort von Franz Giger  (fjg)
      Apropos denken: Brauchte man 1990 zB auch solange Züge?
  • Kommentar von Lothar Drack  (samSok)
    Erster Abschnitt „Im Pendlerverkehr für dies immer wieder zu einem grösseren Gedränge.“ Irgendwo fehlt ein „h“ und nicht weit davon ein „t“...
    1. Antwort von SRF News (SRF)
      @Lothar Drack Besten Dank für Ihren Hinweis. Wir haben dies umgehend korrigiert. Freundliche Grüsse, SRF News