Polizeieinsatz an Neonazi-Konzert in Schönenberg

In der kleinen Gemeinde oberhalb des Zürichsees haben Neonazis am Samstag auf einem Privatgrundstück ein Konzert veranstaltet. Zu strafbaren Handlungen sei es nicht gekommen, sagt die Zürcher Kantonspolizei.

Skinheads von hinten. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Gemäss Konzertankündigung sind rechtsextreme Hassbands aus dem Ausland und die Schweizer Band Amok aufgetreten. Keystone (Symbolbild)

Das Konzert mit einschlägig bekannten Neonazi-Bands aus dem In- und Ausland ist bereits seit Wochen auf Flyern und im Internet angekündigt worden, einfach ohne den Veranstaltungsort zu nennen. Schlussendlich hat das Konzert auf einem Privatgrundstück in Schönenberg stattgefunden, wie Werner Schaub von der Zürcher Kantonspolizei einen Bericht von «20 Minuten» bestätigt: «Die Zürcher Kantonspolizei war mit einem grösseren Dispositiv in Schönenberg und haben über hundert Konzertbesucher kontrolliert und überprüft.»

Die Polizei habe aber niemanden verhaftet, so Schaub: «Das Konzert fand auf einem Privatgrundstück statt. Bei der Polizei gingen keinerlei Klagen aus der Bevölkerung ein, auch nicht zu Nachtruhestörungen. » Die Polizei selbst habe keine strafbaren Handlungen festgestellt.