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Zürich Schaffhausen Regierungsrat Mario Fehr will Koranverteilaktion einschränken

Der Zürcher Sicherheitsdirektor Mario Fehr hat ein Gutachten in Auftrag gegeben. Dieses soll aufzeigen, wie Gemeinden die Koranverteilaktion «Lies!» einschränken oder gar verbieten können.

Regierungsrat Marion Fehr an einer Medienkonferenz
Legende: Mario Fehr will radikalen Islamisten bei ihren Werbeaktionen Steine in den Weg legen. Keystone

In Deutschland fanden am Dienstag Razzien gegen Anhänger des Islamischen Staates statt. Unter den Deutschen, die ins IS-Kriegsgebiet zogen, war eine beträchtliche Anzahl von Aktivisten aus dem Umfeld der Koranverteilaktion «Lies!».

Auch in der Schweiz werden Lies!-Aktivisten mit radikalen Islamisten in Verbindung gebracht. Die Bundesanwaltschaft ermittelt zum Beispiel gegen einen der Organisatoren, der als «Emir» von Winterthur bekannt wurde.

Gutachten soll für Gemeinden Wege aufzeigen

Der Zürcher Sicherheitsdirektor Mario Fehr macht denn auch keinen Hehl daraus, dass er für diese Verteilaktionen keine Sympathien hegt. Er sucht nach Mitteln und Wegen, um den Aktivisten Steine in den Weg zu legen und hat dazu ein Gutachten in Auftrag gegeben, wie er auf Anfrage des «Regionaljournals» bestätigt.

Das Gutachten soll zeigen, wie Gemeinden solche Koranverteilaktionen einschränken oder verbieten können. Wann das Gutachten vorliegt, ist offen.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Bolliger (robo)
    Auch hier, wird meine Zustimmung (weil sie nicht der SRF-Ideologie passt) auch wieder nicht aufgeschaltet! 2. (!) Versuch: Ich finde, dass es ungewohnt ist, dass ein SP-Regierungsrat die Sorgen in der Bevölkerung wahrnimmt und handeln will! Damit scheine ich tatsächlich das Netiquette verletzt zu haben! Einfach unglaublich!
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  • Kommentar von W. Pip (W. Pip)
    Danke, Mario Fehr! Für einen SP-Politiker erstaunlich, Chapeau! Wird Realpolitik im Sinne der Leute (von links bis anhin "Populismus" geschimpft) jetzt plötzlich ansteckend? Super. Bin dabei.
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