Zum Inhalt springen

Header

Audio
So prellten die Täter das Opfer um Millionen.
abspielen. Laufzeit 03:41 Minuten.
Inhalt

Rekordbetrug im Kanton Zürich Dreiste Telefonbetrüger ergaunern von einer Frau Millionen

Während rund fünf Monaten erbeuteten die Kriminellen den Millionenbetrag von einer im Kanton Zürich wohnhaften Frau. Sie überwies ihnen insgesamt 3.6 Millionen Franken per E-Banking, teilten die Kantonspolizei Zürich und die Staatsanwaltschaft mit. Beim Betrag handle es sich um eine rekordhohe Summe. «Einen vergleichbaren Fall gibt es im Kanton Zürich nicht», bestätigt Carmen Surber von der Kantonspolizei Zürich auf Nachfrage von SRF.

Das rät die Kantonspolizei bei Betrugsversuchen

Personen-Box aufklappenPersonen-Box zuklappen
  • Seien Sie misstrauisch und überweisen Sie Unbekannten niemals Geld.
  • Fragen Sie nach einem Telefongespräch unter der Notrufnummer 117 nach, ob es die Polizisten tatsächlich gibt.
  • Nehmen Sie Warnungen von Bankangestellten ernst, sie haben häufig Erfahrung mit solchen Straftaten.
  • Melden Sie sich bei der Polizei, wenn Sie Opfer eines Betrugversuchs geworden sind. So kann sie eingreifen.

Die Betrüger wendeten einen perfiden Trick am Telefon an: Im November kontaktierte eine Unbekannte die Frau und gab sich als Polizistin aus. Die Anruferin machte glaubhaft, Kriminelle hätten es auf ihr Vermögen abgesehen. Daran seien auch Bankangestellte beteiligt, kommunizierte die falsche Polizistin.

Jeden Tag klingelte das Telefon

Täglich riefen die Telefonbetrüger oder angebliche Dienstkollegen das Opfer an. «Die Täter gingen sehr gezielt vor», so Carmen Surber, «sie gaben sich empathisch und übten psychischen Druck auf das Opfer aus.» Sie wiesen das Opfer an, mit niemandem zu sprechen, um die angeblichen Ermittlungen nicht zu gefährden. So konnten die Täter die Frau gezielt manipulieren.

Zum Opfer macht die Kantonspolizei aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes keine näheren Angaben. Die laufenden Ermittlungen der Kantonspolizei und der Staatsanwaltschaft werden ebenfalls nicht kommentiert.

Schliessen

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

20 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Daniel Siegenthaler  (Daniel Siegenthaler)
    Ein Millionenbetrug per E-Banking ist nicht möglich. Transferzahlungen sind heute weltweit rückverfolgbar, es ist nur eine Frage des Aufwands. Betrogen worden ist wohl eher die Polizei und die Steuerbehörde. Es braucht auch keine Dame zu sein. Womöglich ist es ein 84-jähriger bekannter Mann, dessen Identität verschleiert werden soll.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Roman Kellermeister  (rkellermeister)
    ...und muss die Bank ein Mietzinsdepot einer verstorbenen Person an die Erben transferieren braucht sie x Unterschriften? Wenn ich zu viel für eine Teppich im Möbel Pfister bezahle, ruft mich Viseca an um zu fragen, ob das stimmt. Gefiltert und überwacht (was auch wirklich mal im Betrugsfall helfen kann). Weshalb merken die Systeme bei einer alten Damen nichts von den Kriminellen Mustern? Wird denn in Intelligenz investiert wo Überzüge das Risiko sind, oder wo Kunden ein Risiko haben?
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Markus Feierabend  (Quantenmechanik)
    Hätte man nicht auf das Urania Polizeigelände ausweichen können?
    Ablehnen den Kommentar ablehnen