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Was Michael Hengartner an seiner neuen Aufgabe reizt
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Rektor der Uni Zürich Michael Hengartner wird neuer ETH-Ratspräsident

  • Der Bundesrat hat Michael Hengartner zum neuen Präsidenten des ETH-Rats gewählt.
  • Die Wahl des Rektors der Universität Zürich erfolgte auf Antrag von Bildungsminister Guy Parmelin.
  • Er tritt das Amt am 1. Februar 2020 an.

Hengartner folgt auf Fritz Schiesser, der Ende April in den Ruhestand getreten war. Eine achtköpfige Findungskommission sichtete die 29 Kandidaturen für die Nachfolge des Glarner Alt-Ständerats.

Das Amt war öffentlich ausgeschrieben, wie der Bundesrat mitteilte. Zwischen Schiessers Rücktritt und dem Amtsantritt Hengartners leitet Beth Krasna den ETH-Rat als Interimspräsidentin.

Strategische Schlüsselposition

Michael Hengartner sagte vor den Bundeshausmedien in Bern, als ETH-Ratspräsident werde er an der wichtigen Schnittstelle zwischen Forschung, Wirtschaft und Politik die Strategie für die «wissenschaftliche Perle» ETH entwickeln können.

Michael Hengartner
Legende: Michael Hengartner ist seit 2014 Rektor der Universität Zürich und seit 2016 Präsident der Universitätsvereinigung «Swissuniversities». Keystone

Die Gegenwart sei von der Technologie geprägt. Die ETH seien in diesem Umfeld gut aufgestellt. Die Forschung werde sich strategisch mit der personalisierten Gesundheitsversorgung, den Datenwissenschaften, der Datensicherheit und digitalen Produktionsverfahren auseinandersetzen. Um die Exzellenz der Schweiz zu erhalten, müsse die Konkurrenz vor allem in Asien im Auge behalten werden.

Guy Parmelin, der Vorsteher des Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung, erklärte, die Landesregierung erwarte von der ETH in Zürich und Lausanne Höchstleistungen. Die Hochschulen müssten sich immer aufs Neue beweisen. Mit Hengartner habe man einen international vernetzten Forscher gefunden, der alle geforderten Kriterien erfülle.

Karriere als Forscher

Hengartner ist seit 2014 Rektor der Universität Zürich und seit 2016 Präsident der Universitätsvereinigung «Swissuniversities». Wie der Bundesrat zum Lebenslauf mitteilte, wuchs der kanadisch-schweizerische Doppelbürger in Québec auf.

Er promovierte 1994 am Massachusetts-Institut für Technologie in Cambrigde (USA) bei Medizin-Nobelpreisträger H. Robert Horvitz. Danach leitete er bis 2001 eine Forschungsgruppe am Cold Spring Harbor Laboratory in New York.

2001 wurde er auf die neu eingerichtete Ernst-Hadorn-Stiftungsprofessur am Institut für Molekulare Biologie der Universität Zürich berufen. Von 2009 bis 2014 war der 53-Jährige Dekan der mathematisch-naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Zürich.

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