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Zuckerwasser oder Bier hilft gegen die Wespenplage
Aus Regionaljournal Zürich Schaffhausen vom 06.08.2020.
abspielen. Laufzeit 03:27 Minuten.
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Rettungseinsätze in Zürich Wespenalarm – das vertreibt die lästigen Gäste

  • Im Kanton Zürich hat es im Juli zu aussergewöhnlich vielen Rettungsdiensteinsätzen geführt.
  • Rettungsdienste mussten 139 Mal wegen allergischen Reaktionen ausrücken.
  • In einzelnen Fällen kamen auch Notärztinnen und Notärzte sowie Rettungshelikopter zum Einsatz.

Die Zahl der Rettungsdiensteinsätze wegen allergischer Reaktionen war im vergangenen Monat Juli auffallend hoch, wie Schutz und Rettung Zürich am Donnerstag mitteilte. Während im Juli 2018 und 2019 jeweils um die 80 solcher Einsätze durchgeführt wurden, waren es diesen Juli knapp doppelt so viele. Ursache für die Notrufe waren stets Stiche von Wespen oder Hornissen, die bei den Betroffenen zu allergischen Reaktionen führten.

Diese äusserten sich in starken Schwellungen, Kreislaufproblemen oder Atemnot. In einzelnen Fällen kam es sogar zur Bewusstlosigkeit. «Diese Patienten mussten dann teilweise sogar reanimiert werden», sagt Urs Eberle, Sprecher von Schutz und Rettung Zürich. Der Grund für die hohe Zahl solcher allergischer Vorfälle ist womöglich die ungewöhnlich hohe Anzahl von Wespen- und Hornissennestern. Das könne daran liegen, dass die Wespen durch den warmen Frühling schneller flügge geworden seien, so Eberle.

Kleine Nester der Feldwespe

Es gibt unterschiedlichste Arten von Wespen: oft besiedeln Feldwespen, erkennbar an ihren langen, hängenden Hinterbeinen im Flug, kleinste trockene Hohlräume im Gartenhaus, unter dem Dach oder im Treibhaus.

Sie sind friedliebend, jagen Fliegen und Mücken als Nahrung für ihre Larven und suchen Nektar auf verschiedenen Blüten, vor allem auf Doldenblütlern. Sie stechen nur, wenn sie bedrängt werden, z.B. wenn man auf sie tritt. Ihr Nest bleibt klein mit nur einigen Arbeiterinnen.

Grosse Nester der gemeinen Wespe

Die Gemeine und die Deutsche Wespe bauen jedoch sehr grosse Nester, welche Hunderte von Wespen beherbergen. Im Hochsommer sind die Nester am grössten, die Arbeiterinnen suchen Eiweisshaltige Nahrung (Fliegen, Mücken oder auch Fleisch auf dem Tisch) für die Larven und zuckerhaltige Nahrung (Nektar oder auch Süssmost, Fallobst oder Wein) für den eigenen Energiehaushalt. Die vielen Wespen brauchen viel Nahrung und werden von Fleisch und Süssgetränken auf dem Esstisch angelockt.

Präventive Massnahmen

  • Kein Essen auf dem Esstisch stehen lassen.
  • Gläser zudecken: z.B. Glas mit Cellophan decken, mit Gümmeli befestigen und einen Trinkhalm durchstossen.
  • Das Aroma von Zitronengeranie, Strauchbasilikum, Lavendel und Minze mögen Wespen nicht. Diese Pflanzen können als Dekoration auf den Esstisch gestellt werden. Ab und zu mit den Händen über die Blätter streichen, damit sich die ätherischen Öle freisetzen.

Sendehinweis

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Der «Ratgeber» widmet sich dem Thema Wespen. Wie kann man sich vor ihnen schützen? Antworten gibt es um 11:08 Uhr bei Radio SRF 1.

Regionaljournal Zürich Schaffhausen; 06.08.2020, 17.30 Uhr;

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Tim Berger  (11x)
    Noch ein wichtiger Hinweis: Wespen nicht weg- oder anpusten. Das CO2 im Atem macht die Viecher agressiv, weil sie einen dann als allenfalls gefährliches Tier erkennen.