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Zürich Schaffhausen Roman Burger geht: Auch bei der Unia gibt es goldene Fallschirme

Schlussstrich unter der Unia-Affäre: Die Gewerkschaft und Roman Burger haben sich geeinigt. Der ehemalige Chef der Unia-Sektion Zürich-Schaffhausen reichte die Kündigung ein, und die Gewerkschaft hilft ihm bei der Stellensuche. Zudem zahlt sie ihm maximal 40'000 Franken für Weiterbildungen.

Roman Burger bei einer Medienkonferenz mit erhobener rechter Hand.
Legende: Roman Burger geht und darf maximal 40'000 Franken für Weiterbildungen kassieren. Keystone / Archiv

Roman Burger wird die Gewerkschaft Unia per Ende Januar verlassen: Der ehemalige Chef der Sektion Zürich-Schaffhausen und die Unia haben sich auf eine ordentliche Kündigung geeinigt. Die Gewerkschaft hilft Burger bei der Stellensuche und kommt für Weiterbildungskosten von bis zu 40'000 Franken auf.

Alleva: «gravierende Fehler»

Burger hat inzwischen die Kündigung eingereicht, wie Unia-Sprecher Pepo Hofstetter eine Online-Meldung der «Luzerner Zeitung» vom Freitag bestätigte. Bereits Mitte September hatte die Gewerkschaft mitgeteilt, dass Burger freigestellt worden sei und nicht mehr für die Unia arbeiten werde.

Dem ehemaligen Leiter der Sektion Zürich-Schaffhausen war vorgeworfen worden, mindestens eine Mitarbeiterin sexuell belästigt zu haben. Unia-Präsidentin Vania Alleva sprach von «gravierenden Fehlern».

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10 Kommentare

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  • Kommentar von Schölu Schöpfer (Schoelu)
    Mich interessiert nicht die Höhe einer Abfindung. Das ist Sache der Firma oder hier der Gewerkschaft. Was krankhaft ist, dass Abfindungen an Personen bezahlt werden, die aus Unfähigkeit, Verfehlungen oder anderen gravierenden Fehler, entlassen oder Freigestellt werden mussten. Ganz besonders stossend ist, das die Unia, die genau solche Abfindungen von den Firmen scharf kritisiert und nun selber, solche Abfindungen an Mittarbeiter die in Leistung und Verhalten ungenügende sind, auszahlt. Pfui.
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  • Kommentar von Beat Reuteler (br)
    Bei diesem Betrag von einem goldenen Fallschirm zu sprechen ist lächerlich.
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    1. Antwort von F Selvä (Liberal)
      Jemandem den man wegen sexueller Nötigung freigestellt hat noch 40'000.-- zu zahlen ist lächerlich. Auch linke müssen sich an Gesetze halten.
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    2. Antwort von E. Waeden (E. W.)
      Für viele AN, welche die Unia ja vertreten, wären 40'000 Franken aber ein goldener Fallschirm. Sage es schon immer: Gewerkschaften meide, wer kann. Sie setzen sich immer nur durch grosse Auftritte in der Öffentlichkeit in Szene. Anliegen einzelner Mitglieder sind für Gewerkschaften nicht interessant genug.
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  • Kommentar von Daniele Röthenmund (gerard.d@windowslive.com)
    Das ist Abstossend! Auch wenn es im kleinen Rahmen ist, es ist auch Abzocke. Herr Burger wurde schliesslich nicht wegen einer Bagatelle entlassen. Damit hat man der Glaubwürdigkeit der UNIA einen Bärendienst geleistet. Alles, auch gutes, was Herr Burger geleistet hat wird dank solchen Dummen Entscheiden in Frage gestellt. Solche falsche Moral wie Sie die UNIA vertritt, sind mir zutiefst zu wieder! Wenn ich etwas nicht mag sind es Lügner, Geizhälse und Heuchler. Die UNIA gehört zu den letzteren.
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