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Zürich Schaffhausen SBB-Chefs sagen «sorry»

Die SBB entschuldigen sich bei den Fahrgästen für die Pannenserie auf dem Zürcher S-Bahn-Netz. Die Ursache der verschiedenen Zwischenfälle ist noch nicht bekannt.

Legende: Video Fatale Pannenserie bei der SBB abspielen. Laufzeit 2:35 Minuten.
Aus Tagesschau vom 18.07.2013.

«Wir entschuldigen uns bei unseren Fahrgästen für die vielen Unannehmlichkeiten», sagte Bruno Stehrenberger von der SBB-Geschäftsleitung am Donnerstag vor den Medien. Und auch sein Geschäftsleitungskollege Anton Häne entschuldigte sich.

Gründe für die Pannenserie am Mittwoch und am Donnerstagmorgen sind noch nicht bekannt. Am Mittwoch legten zwei Kabelbrände den Zürichbergtunnel zwischen den Bahnhöfen Stadelhofen und Stettbach weitgehend lahm. Am Donnerstag kam die nächste Panne. Nachdem die Monteure der SBB die Nacht durchgearbeitet hatten, rollte der Zugverkehr gerade mal eine Viertelstunde lang durch den Tunnel. Dann kam es zu einem Stromausfall. Betroffen waren die S 3, 5, 9, 12 und 15. Erst gegen zehn Uhr normalisierte sich die Lage.

Auch Fahrgastinformation funktionierte nicht

Am Mittwoch und am Donnerstag gab es zahlreiche Zugausfälle und Verspätungen von teilweise über einer Stunde. Am Donnerstag blieben zudem zwei Züge im Zürichbegtunnel stehen. Einer konnte herausgezogen werden, beim zweiten mussten die Passagiere durch den Tunnel zum Bahnhof Stadelhofen gehen.

Probleme gab es auch bei der Fahrgastinformation. Die Informationen auf den Anzeigetafeln waren teilweise falsch und auch auf die Lautsprecherdurchsagen war kein Verlass. Die SBB rechnen damit, dass es noch längere Zeit dauert, bis die Ursache der Störungen bekannt ist.

5 Kommentare

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  • Kommentar von Walter Richard, Biberist
    Sicher ist es für die betroffen Fahrgäste ärgerlich. Aber hallo, wir können uns wirklich nicht gross beklagen. Sonst schaut mal ins nahe Ausland da haben die Züge Verspätungen ohne Ende.
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  • Kommentar von S. Sugano, Therwil
    Die SBB bekommt 2/3 der Verkehrssteuern und Abgaben quersubventioniert, und schreit nach mehr Geld, kann aber die Dienstleistung nicht bieten. Und wenns mal Kracht, dann kommt eine Entschuldigung, mehr nicht. Nein Danke, die SBB sollte KEINE Quersubvention mehr erhalten, und der CEO mit ueber 1 Million Jahres gehalt, sollte sich Schaemen, von unseren Steuergeldern den Lohn bezahlt zu bekommen, und dann nicht mal selbst was sagen. Unterste Schublade...
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  • Kommentar von C.Grüniger, EMbrach
    Da werden Millionen wenn nicht sogar Milliarden Franken in die Infrastruktur der SBB gesteckt und die Billetpreise steigen auch langsam ins unendliche, aber sie bringen es nicht mal auf die Reihe 1 Woche ohne Verspätungen oder Ausfällen zu fahren! Ich mag mich gar nicht mehr daran zu errinern wann ich das Letzte mal Pünktlich um 7uhr auf Arbeit erschienen bin. Entweder hat der Bus/ Zug 10Minuten Verspätung oder es fährt weder Bus noch Zug. Und dann kommt ein Lächerliches Sorry
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