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«Diese Variante ist gut für Zürich» – Finanzdirektor Ernst Stocker im Interview (15.6.2016)
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Zürich Schaffhausen «So hat sich der Kanton Zürich das gewünscht»

Das Ringen in Bern war lang und zäh. Am Dienstag haben sich National- und Ständerat aber über die Eckwerte der Unternehmenssteuerreform III geeinigt. Zürichs Finanzdirektor Ernst Stocker ist zufrieden mit der ausgehandelten Variante.

Der Kanton Zürich dürfe nicht zu kurz kommen bei der Anpassung der Gewinnsteuern für Unternehmen. Dies war Finanzdirektor Ernst Stocker immer wichtig. Nun ist er mit dem Ergebnis zufrieden: «Diese Vorlage ist so, wie sich der Kanton das gewünscht hat», sagt er im Gespräch mit dem «Regionaljournal Zürich Schaffhausen».

Wie Zürich den neuen Spielraum genau nutzen werde, wie gross die Steuerausfälle sein könnten, dies alles weiss Ernst Stocker noch nicht. Klar sei aber:

Der Kanton Zürich wird auch in Zukunft kein Tiefsteuer-Kanton sein können.
Autor: Ernst StockerZürcher Finanzdirektor

Natürlich komme der Kanton Zürich nun noch mehr unter Druck, die Steuern für Firmen zu senken. Dies sei aber nichts Neues, sagt Ernst Stocker. Schon bisher hätten die Nachbarkantone zum Teil massiv weniger Steuern verlangt.

Kompensation für die Stadt Zürich

Städte und Gemeinden werden wegen der Steuerreform weniger Steuern einnehmen. Der Kanton Zürich sei aber durchaus bereit, Gelder zur Kompensation abzuliefern: «Die Stadt Zürich ist überproportional betroffen, da sind wir bereit, etwas zu tun.» Über die Höhe der Kompensation müsse man aber noch diskutieren.

Schaffhausen will Steuern senken

Die Schaffhauser Finanzdirektorin Rosmarie Widmer-Gysel ist froh, nach den langen Diskussionen endlich zu wissen, wie es weiter geht. Nun will sie die Gewinnsteuern für Unternehmen gleich auf 12 Prozent senken. «Für uns steht viel auf dem Spiel, wir müssen diese Firmen unbedingt im Kanton behalten», sagt sie. Ohne diese Steuersenkung würde der Kanton Schaffhausen zu viele ausländische Firmen verlieren.

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