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Zürich Schaffhausen Stadt Schaffhausen gibt den Tiefbau auf

Die Zusammenlegung der Tiefbauämter ist praktisch beschlossen. Das Schaffhauser Stadtparlament ist einverstanden damit, dass künftig der Kanton die Strassen der Stadt flickt und wischt. Nun hat noch das Volk im November das letzte Wort.

Werkhof im Schweizersbild mit Halle und vier Silotürmen.
Legende: Auf diesem Areal im Schweizersbild entsteht das künftige Tiefbauzentrum. SRF

Der Kanton Schaffhausen will für knapp neun Millionen Franken seinen Werkhof im Schweizersbild zu einem eigentlichen Tiefbauzentrum ausbauen. Die Stadt bestellt dann - mit Ausnahme der Abfallentsorgung - dort die Leistungen des Tiefbaus. Das Personal gibt die Stadt dem Kanton ab.

Nachdem der Kantonsrat den Plänen schon zugestimmt hat, kommt auch vom städtischen Parlament grünes Licht. Damit ist die jahrzehntealte Idee einer Fusion von städtischem und kantonalem Tiefbau auf der Zielgeraden. Stadt und Kanton erhoffen sich grosse Einsparungen. Daran glauben mochten allerdings nicht alle: Namentlich der ehemalige Abteilungsleiter Tiefbau, Heinrich Arbenz (SVP), bezeichnete dies in der Debatte als reine Utopie.

Die Stadt will ihre eigenen sanierungsbedürftigen Werkhöfe aufgeben und die Grundstücke freimachen für Wohnungen.

Stimmt nun auch das Volk im November zu, soll das neue Tiefbauzentrum 2018 fertig sein.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Niklaus Bächler, Winterthur
    Schade, dass gerade der ehemalige Chef des Tiefbauamtes Arbenz (SVP) gegen die Sparbemühungen der öffentlichen Hand ist und diese torpediert! Daher ist seine Begründung absolut unverständlich. Könnte es sein, dass jemand die kritische Frage stellen könnte, ob er damals ggf. einfach «überflüssig» war? Wenn's um die Rettung der eigene «Jöppli» geht, ist sich die SVP eben auch gerne selbst am Nächsten!
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  • Kommentar von Niklaus Bächler, Winterthur
    Dass Leute wie Arbenz nicht an den Erfolg glauben erstaunt nicht. Haben sie vielleicht doch ein gut bezahltes «Jöppchen» zu verlieren gehabt? Es könnte ja jemand auf die Idee kommen, dass diese Kaderposition eigentlich überflüssig gewesen war. So kann man sein Dagegenstemmen und Schlechtreden auch interpretieren! Dachte immer, dass SVP-ler für die Straffung des Verwaltungsapparates sind? Wenn's um den eigenen Sack geht, sieht eben wieder alles anders aus!
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