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Legende: Audio Lästige Tigermücken nun auch in Schaffhausen gesichtet. abspielen. Laufzeit 00:27 Minuten.
Aus Regionaljournal Zürich Schaffhausen vom 12.09.2019.
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Stechmücke auf Vormarsch Asiatische Tigermücken tauchen in Schaffhausen auf

Im Kanton Schaffhausen sind erstmals Asiatische Tigermücken aufgetaucht. Wie das Interkantonale Labor in einer Mitteilung schreibt, meldete jemand aus der Bevölkerung den Fund.

Schaffhausen bittet die Bevölkerung um Mithilfe

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Das Interkantonale Labor rechnet damit, dass die gefunden Tigermücken nicht die Einzigen im Kanton Schaffhausen sind. Es bittet daher, mögliche Funde zu melden:

Experten haben den Fundort in der Stadt Schaffhausen inzwischen grosszügig auf Eier und Larven abgesucht. Asiatische Tigermücken bewegen sich lediglich in einer Zone von rund 100 Metern, nachdem sie geschlüpft sind. Wasserstellen wie beispielsweise Gullys haben die Experten mit einem biologischen Wirkstoff gegen Mückenlarven behandelt. Die Anwohner wurden über die Massnahmen informiert.

Die Asiatische Tigermücke wurde bereits in den Kantonen Zürich, Graubünden, Tessin und Basel sowie im Süddeutschen Raum gefunden. Ursprünglich stammt die Mücke aus Asien. Sie kann tropische Viruserkrankungen wie das Denguefieber übertragen. Dafür müsste sie aber zuvor einen infizierten Menschen gestochen haben, was bisher in der Schweiz nicht vorgekommen ist. Wie das Interkantonale Labor schreibt, ist die Ansteckungsgefahr «praktisch Null».

Ungemütliche Zeitgenossen

Die Asiatische Tigermücke ist allerdings lästig: Ihre Stiche sind schmerzhafter als jene von einheimischen Stechmücken und können allergische Reaktionen auslösen. Folgende Tipps können helfen, dass sich die Tiere nicht weiter ausbreiten:

  • Dichten Sie Regentonnen mit einem Deckel ab. Denn damit sich Larven entwickeln können, sind die Stechmücken auf Wasser angewiesen.
  • Kontrollieren Sie Ihre Dachrinne auf Verstopfungen, um stehendes Wasser zu verhindern.
  • Stellen Sie keine Gefässe nach draussen, die mit Wasser gefüllt sind. Dazu gehören zum Beispiel Eimer, Spritzkannen oder Untersetzer von Töpfen.
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1 Kommentar

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  • Kommentar von Hans-Ulrich Rechsteiner  (Rechi)
    Als ich in den Neunziger Jahren in Singapore wohnte war es, bei Androhung von Bussen, verboten stehendes Wasser (z.B. Blumentöpfe und -schälen) um das Haus zu haben. Zudem kam zweimal pro Jahr ‚der Staat‘ vorbei und hat das Haus und die Umgebung vernebelt (Pestcontrol).
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