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Studienstopp Cannabis-Projekt Zürcher Gesundheitsvorsteherin ist sehr enttäuscht

Das Bundesamt für Gesundheit hat eine Berner Cannabis-Studie gestoppt, an der sich auch Zürich beteiligen wollte.

Jugendlicher kifft
Legende: Kiffen für den Genuss ist auch zu Forschungszwecken nicht erlaubt, sagt das Bundesamt für Gesundheit. Keystone

Die Universität Bern wollte zusammen mit mehreren Schweizer Städten eine Studie zum legalen Verkauf von Cannabis zu Genusszwecken durchführen. Das Bundesamt für Gesundheit BAG hat diesem Unterfangen nun aber einen Riegel geschoben. Die Begründung: Das geltende Gesetz erlaube so eine Studie nicht. Auch Zürich hätte sich an der Studie beteiligen wollen.

Die Stadtzürcher Gesundheitsvorsteherin Claudia Nielsen (SP) ist enttäuscht über den Entscheid des BAG. Damit werde eine Chance vergeben, objektiv und wissenschaftlich mehr über den regulierten Cannabis-Verkauf zu erfahren, sagt Nielsen. «Da hat der Bund über die Köpfe der Städte hinweg entschieden.»

Da hat der Bund über die Köpfe der Städte hinweg entschieden.
Autor: Claudia NielsenSP-Gesundheitsvorsteherin Stadt Zürich

Es gebe noch viele offene Fragen zum Cannabis-Konsum, sagt die Zürcher Stadträtin. «Wie kann man die Auswirkungen des Schwarzmarktes mildern oder die Jugendlichen schützen?» Da wisse man noch sehr wenig. Jetzt wolle sie zusammen mit den anderen involvierten Städte nach neuen Möglichkeiten suchen, um diese Fragen zu klären.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Bolliger (rolf.bolliger@quickline.ch)
    Dass die SP'lerin Claudia Nielsen über den ablehnenden Entscheid aus Bern enttäuscht ist, verwundert niemand! Es sind ja vorallem die "links/grünen" Politiker(innen), die schon lange das freie handeln und konsumieren von Cannabis-Produkten erzwingen möchten! Sie glauben an die Mär, dass damit der Schwarzmarkt (Strassenhandel) verschwinden würde und man die Jugend "schützen" könnte (!). Alkohol und Rauchen sind leider schon genügend Sucht- und Verblödungsmittel in der Gesellschaft!
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  • Kommentar von Denise Casagrande (begulide)
    Die Aussagen und Wünsche einer "Gesundheits-Ministerin", sind schlichtweg desastreus und unverständlich!! Und das auch noch auf Kosten der diese "Mumpitz-Offensive" (rauchen, ist nicht gleich rauchen..) bezahlenden BürgerInnnen! Wer wundert sich da, ob dem ausbeuterischen, sündhaft teuren Schweizer "Gesundheits-Un-Wesen"??
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  • Kommentar von Denise Casagrande (begulide)
    An Frau Nielsen und alle - von den Volks-Steuergeldern entlöhnten - PolitikerInnen: seit Jahren weiss man um die gesundheitsschädliche Wirkung von "Rauchen" generell und es gibt entsprechende "Anti-Rauch-Kampagnen"! Wie kommt man als - von den Steuergeldern entlöhnte - PolitikerIn dazu, sich für eine "Pro Haschisch-Studie" einzusetzen - natürlich auf Volks-Steuergeldkosten?? Ist gewissen PolitikernInnen langweilig, oder sind diese schlicht falsch platziert?
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