Tram nach Zürich Affoltern kommt vor dem Rosengarten-Tram

Die Zürcher Verkehrsbetriebe haben am Mittwoch ihre Strategie für die nächsten 20 Jahre vorgestellt. Als nächstes soll die Tramlinie von Affoltern ins Stadtzentrum realisiert werden. Diese Strecke überholt damit das umstrittene Rosengarten-Tram von der Hardbrücke zum Bucheggplatz.

430 Millionen Franken wollen die Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) in den nächsten Jahren investieren. Die Tramlinien sollen damit noch besser an das überregionale S-Bahn-Netz angebunden werden. Und die Ausbau-Strategie bis 2030 orientiere sich an den jüngsten Prognosen zum Wachstum von Bevölkerung und Arbeitsplätzen, schreiben die VBZ.

Als nächstes wollen die VBZ das Tram von Affoltern ins Stadtzentrum in Angriff nehmen. Danach kommt die Nordtangente von Affoltern über Oerlikon nach Stettbach. Diese Projekte überholen somit das Tram auf der Rosengartenstrasse. Die Linie von der Hardbrücke zum Bucheggplatz ist kompliziert, weil sie mit dem Bau des Waidhaldetunnels verknüpft ist - ein Projekt, das in der Stadt Zürich politisch seit langem zu diskutieren gibt.

Die VBZ erwarten, mit dem neuen Angebot jährlich etwa 60 Millionen Passagiere mehr durch die Stadt Zürich zu fahren.

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