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Wie Michael Baumer aus den Ideen der Bevölkerung einen ÖV-Plan machen will.
Aus Regionaljournal Zürich Schaffhausen vom 25.02.2020.
abspielen. Laufzeit 01:47 Minuten.
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U-Bahn, Seilbahn, Extrabus Wie soll der Zürcher ÖV 2050 aussehen, Stadtrat Baumer?

Die Zürcher Verkehrsbetriebe (VBZ) planen die Zukunft. Und die Zürcherinnen und Zürcher sollen mitreden. Alle Interessierten haben während eines Monats die Möglichkeit, ihre Vorstellungen der Zukunft online einzubringen. Die Ergebnisse werden im April ausgewertet und sollen dann in die Planung der Experten einfliessen, so der Zürcher Stadtrat Michael Baumer, Vorsteher der Industriellen Betriebe.

Michael Baumer

Michael Baumer

Zürcher Stadtrat

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Michael Baumer ist seit 2018 Zürcher Stadtrat und Vorsteher des Departements der Industriellen Betriebe. Zuvor war Baumer fünfzehn Jahre für die FDP im Zürcher Gemeinderat. Von 2010 bis 2016 war er ausserdem Präsident der FDP Stadt Zürich.

Michael Baumer hat an der ETH Zürich Informatik studiert, seine Hobbies sind Reisen, Wandern und Lesen.

SRF News: Die Menschen sollen mitreden über die Zukunft des Öffentlichen Verkehrs in Zürich. Was versprechen sie sich davon?

Michael Baumer: Wir überlegen, wie wir den Öffentlichen Verkehr in Zukunft gestalten wollen. Das sind grundsätzliche Neuüberlegungen und wir wollen die Bevölkerung mitnehmen. Es gibt viele gute Ideen, die wir sammeln und dann auswerten wollen. So können wir den Kundinnen und Kunden nachher etwas anbieten, das sie unterstützen.

Wie wollen sie diese Ideen sammeln?

Zum einen bieten wir an diversen Standorten in Zürich sogenannte «Walk-Ins» an, wo die Zürcherinnen und Zürcher mit Verkehrsexperten sprechen und ihre Ideen einbringen können. Zum anderen kann man auch direkt online an die VBZ schreiben.

Besteht da nicht die Gefahr, dass ein riesiges Sammelsurium zusammenkommt?

Im Moment geht es genau darum, dass wir breit und grosszügig denken. In einem zweiten Schritt fassen wir dann alles zusammen und überlegen, was machbar ist und was zum Beispiel aus finanziellen Gründen gar nicht umsetzbar ist.

Bis wann wissen wir, wie der Öffentliche Verkehr in Zürich in der Zukunft aussehen wird?

Wir nutzen dieses Jahr, um uns ein Bild zu machen, wie der ÖV 2050 aussehen soll. Danach geht es darum, die Idee zu priorisieren. Das wird nochmals ein Jahr dauern.

Das Gespräch führte Barbara Seiler.

Video
So entwickelten sich die Tramlinien in Zürich
Aus News-Clip vom 25.02.2020.
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SRF1, Regionaljournal Zürich Schaffhausen, 12:03 Uhr; seib;mark

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10 Kommentare

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  • Kommentar von Andreas Diethelm  (Okapi)
    Richtungsweisende Entscheide werden in Hinterzimmern gefällt und die Multimilliarden-Überbauung des Hochschulquartiers und an der Bevölkerung vorbeigeplant, ohne Verkehrserschliessung (die zB auf dem Flughafenareal Dübendorf ein Leichtes gewesen wäre) und dann lädt man die Bevölkerung zum Jekami. Demokratie wäre gewesen, vorab zu fragen, ob es neben dem Baugewerbe noch jemand schlau fände, eine Spitalindustrie mitten in die Stadt hinein zu bauen. Wir haben ein gröberes Demokratiedefizit.
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    1. Antwort von Michel Koller  (Mica)
      Man wählt die Parlamente und diese entscheiden. Das ist Demokratie.
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  • Kommentar von Mike Steiner  (M. Steiner)
    Der öV kommt in zartem Altrosa daher, inklusive der Scheiben. Die Bremsbeläge der Fahrzeuge sind aus fair gehandelter Zuckerwatte und die Durchsagen sind in Klingonisch, weil genderneutral und nicht ausgrenzend. Statt Ticketkontrollen nur Umarmungen. Und wer ein Auto fährt (auch wenn es mit modernstem emissionslosem Transpirations-Antrieb fährt), wird aus der besitzlosen Kommune ausgeschlossen und muss fürderhin echtes Fleisch essen. Ich freu mich. :O)
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  • Kommentar von Werner Inner  (forever)
    Ich frage mich, weshalb die ehemalige Tramverbindung zwischen Oerlikon und Schwamendingen nicht in der animierten Karte erscheint.
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