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Übernachten in Zürich Mitprofitieren bei Airbnb

Seit einigen Monaten verdient Zürich Tourismus mit, wenn jemand über die Plattform bucht. Und investiert das Geld in die Werbung.

Legende: Audio Neue Kur-Taxe für Zürich funkioniert abspielen. Laufzeit 02:05 Minuten.
02:05 min, aus Regionaljournal Zürich Schaffhausen vom 22.11.2018.

Die Zahl der Übernachtungen, die über Airbnb gebucht wurden, hat sich schweizweit in den letzten drei Jahren verdreifacht. Wer im Kanton Zürich eine Übernachtung bucht, zahlt seit einigen Monaten eine Gebühr. Diese Zusammenarbeit funktioniere gut, sagt Martin Sturzenegger, Direktor von Zürich Tourismus.

2.50 Franken zahlen Airbnb-Kunden für diese «City-Tax», gleichviel wie Hotelgäste. Es sei richtig und wichtig, dass Airbnb mitmache an der touristischen Vermarktung von Zürich, so Sturzenegger weiter.

Genaue Zahlen sind nicht bekannt

Wie viel Airbnb, respektive Zürich Tourismus, mit dieser neuen «City-Tax» einnimmt, verrät Sturzenegger nicht. Im Geschäftsbericht von Zürich Tourismus wird lediglich die Gesamtsumme der Einnahmen festgehalten. Wie viel einzelne Hotels oder einzelne Partner dazu beisteuern, wird nicht veröffentlicht.

Klar ist, dass die zusätzlichen Einnahmen in Werbekampagnen und andere Vermarktungsmassnahmen fliessen. Dazu gehört die Bewerbung des Kongressgeschäfts.

Die zusätzlichen Einnahmen fliessen unter anderem in den Kongresstourismus.
Autor: Martin SturzeneggerDirektor Zürich Tourismus

Weil Zürich bei der Bewerbung des Kongressgeschäfts aufholen müsse, werde dort besonders viel Geld investiert. Damit diese Kongresse auch in Zukunft nach Zürich geholt werden könnten.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von antigone kunz (antigonekunz)
    Betrachten wir Uber und Airbnb gleichermaßen als Digitale Plattformen, die als Dienstleistungsvermittler sich verstanden wissen wollen und sehen wir die Wohnraum zur Verfügung Stellenden als auf deren Plattformen Angewiesene, die ohne Plattform gar nicht funktionieren könnten, wären beide Plattformen sozusagen als Arbeitgeber einzustufen? Folglich sind die 2.50 Kurtaxe mit denen sich die Stadt Zürich bescheiden zufrieden gibt Peanuts und reine Augenwischerei .....
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