Zum Inhalt springen

Header

Audio
Die Öffentlichkeit soll wissen woher ein mutmasslicher Täter kommt
Aus Regionaljournal Zürich Schaffhausen vom 09.03.2020.
abspielen. Laufzeit 02:07 Minuten.
Inhalt

Umstrittene Herkunftsangabe Zürcher Polizeikorps sollen Nationalitäten von Tätern nennen

  • Nationalitäten sollen in Polizeimeldungen zwingend genannt werden.
  • Der Zürcher Kantonsrat hat in zweiter Lesung mit 121 zu 44 Stimmen einen indirekten Gegenvorschlag der Regierung zur SVP-Initiative «Bei Polizeimeldungen sind die Nationalitäten anzugeben» angenommen.
  • Der Vorschlag des Regierungsrats schreibt der Polizei vor, die Öffentlichkeit neben Alter und Geschlecht auch über die Staatsangehörigkeit von Tätern, Verdächtigen und Opfern zu informieren, sei es in Medienmitteilungen oder an Pressekonferenzen.
  • Junge Linke und Grüne wollen gegen den Beschluss das Referendum ergreifen.

Die Initiative der SVP fordert neben der Angabe der Nationalität eines allfälligen Täters auch die Nennung des Migrationshintergrunds von (eingebürgerten) Schweizern auf Anfrage. Die SVP-Fraktion erklärte im Parlament, auch mit dem Gegenvorschlag gut leben zu können. Dieser erfülle 90 Prozent ihrer Forderungen. Die SVP zeigte sich bereit, ihre Initiative zurückzuziehen, sollte der Gegenvorschlag nicht bekämpft werden.

Eine Volksabstimmung ist wahrscheinlich

Die Jungen Grünen haben aber das Referendum angekündigt. Es wird von der Juso, der AL und den städtischen Grünen unterstützt. Es dürfte zustande kommen. Die SVP zieht daher ihre Initiative vorerst nicht zurück. Das letzte Wort hat bei diesem Thema also vermutlich das Stimmvolk.

Regionaljournal Zürich Schaffhausen, 12:03 Uhr;sda/mark;hugk

Schliessen

Jederzeit top informiert!

Wir informieren laufend über die aktuelle Entwicklung und liefern Analysen zum Coronavirus. Erhalten Sie alle wichtigen News direkt per Browser-Push. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Push-Mitteilungen aktivieren

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

15 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Helmut Meier  (Helmu)
    Kann mir Jemand erklären, warum zum Beispiel beim Fussball "Zürcher Hooligans" das Zürich immens wichtig ist und immer genannt wird, auch wenn es kein Zürcher ist ?
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von emanuel steck  (emanuel steck)
    Zur nennung des migrationshintergrundes: das müsste dann konsequenterweise auch für die nachkommen von Albert Einstein und Hermann Hesse gelten; war Pestalozzi ursprünglich Bündner, oder tessiner? Und was ist mit dem wirtschaftskriminellen, dessen vater schweizer war und die mutter us-amerikanerin? kein Migrationshintergrund?
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Pia Müller  (PiMu)
    Ich bin schon sehr dafür, dass Täter - aus welchem Land auch immer - genannt werden.
    Wir CH's investieren Milliarden für Migranten und die Gefängnisse sind voll von diesen Leuten, die auf Grund eines Delikts dort sind. Zunahme 100% !!!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen