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Zürich Schaffhausen Vogelgrippe: Im Kanton Schaffhausen brauchts besondere Vorsicht

Hühner und Enten dürfen ab sofort nicht mehr im Freien gefüttert werden. Dies schreiben die neuen Bestimmungen des Bundes vor, welche zum Schutz vor dem Vogelgrippe-Virus verordnet wurden. Im Kanton Schaffhausen ist man besonders vorsichtig, denn Fälle von Vogelgrippe wurden bereits festgestellt.

Hühner wandern in den Stall
Legende: Hühner müssen im Stall gefüttert werden. Der Kontakt mit Zugvögeln soll so verhindert werden. Keystone

Nach den jüngsten Vogelgrippefällen auf drei Schweizer Seen gelten ab Mittwoch in der ganzen Schweiz strengere Schutzmassnahmen. Um jeden Kontakt von Hausgeflügel mit Wildvögeln zu vermeiden, müssen Fütterung und Tränke ab sofort in einem gegen aussen geschlossenen Stall stattfinden.

Erste Fälle am Hochrhein

Im Kanton Schaffhausen müsse man besonders achtsam sein, sagt Kantonstierarzt Peter Ühlinger. «Durch die Nähe zur Bodensee-Region, in welcher schon mehrere Fälle von Vogelgrippe bekannt wurden, halten wir die Augen besonders offen». Man habe bereits Fälle von Vogelgrippe im Kanton Schaffhausen festgestellt, so Ühlinger gegenüber dem «Regionaljournal».

In Zürich sei man bislang noch verschont geblieben, sagt Kantonstierärztin Regula Vogel. Man müsse die Situation aber im Auge behalten. Auch die Bevölkerung werde gebeten, die Augen offen zu halten. «Wer einen toten Vogel findet, soll den Kanton informieren.»

H5N8: Für Menschen ungefährlich

Der aktuelle Vogelgrippe-Erreger H5N8 ist für Menschen offenbar ungefährlich – und damit markant unterschiedlich zum H5N1, der vor 10 Jahren grassierte. Bei dem aktuellen Typ H5N8 sind keine Übertragungen auf Menschen bekannt. Auch gibt es keine Hinweise, dass H5N8 bei Säugern aufgetreten ist. Es ist laut Experten unwahrscheinlich, dass sich Aasfresser wie Katzen oder Füchse an infizierten Wildvögeln anstecken. Der Vogelgrippe-Erreger ist vermutlich von Zugvögeln aus Russland nach Mitteleuropa getragen worden.

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