Zum Inhalt springen

Header

Navigation

Legende: Audio Ob es die Seeüberquerung von Kilchberg nach Zollikon im nächsten Jahr noch gibt? (Symbolbild) abspielen. Laufzeit 01:53 Minuten.
Aus Regionaljournal Zürich Schaffhausen vom 20.08.2019.
Inhalt

Von Kilchberg nach Zollikon Die Zolliker Seeüberquerung benötigt einen Rettungsring

Am 24. Augst findet die letzte Seeüberquerung der Saison statt. Hunderte Schwimmerinnen und Schwimmer werden auf der Strecke von Kilchberg nach Zollikon erwartet. Nur dank zahlreichen Freiwilligen kann der Anlass zum 50. Mal durchgeführt werden. Es braucht etwa Privatpersonen, die mit ihren Booten die Schwimmerinnen und Schwimmer begleiten.

Es könnte sein, dass es die Seeüberquerung im nächsten Jahr nicht mehr gibt.
Autor: Marco PilloudOrganisator der Zolliker Seeüberquerung

«Das ist alles ehrenamtlich», so Marco Pilloud. Er organisiert seit 15 Jahren die Seeüberquerung. Genügend Helferinnen und Helfern zu finden, sei eine Herausforderung. «Wir beginnen jedes Jahr sehr früh damit, manchmal sagen Helfer dann kurzfristig wieder ab. Es ist schwierig.»

Seit Jahren grosse Verluste

Doch es sind vor allem die hohen Kosten, die Pilloud Kopfzerbrechen bereiten. Infrastruktur, Bewilligungen, Ärzte, Transport, all dies muss bezahlt werden. Jährlich entsteht bei der Seeüberquerung ein Defizit von 3000 bis 5000 Franken. Diese Kosten seien für den Schwimmklub Zollikon, den Hauptträger der Seeüberquerung, künftig wohl nicht mehr tragbar. «Es könnte sein, dass es die Seeüberquerung im nächsten Jahr nicht mehr gibt», so Pilloud. Im September fällt die definitive Entscheidung.

Andere Seeüberquerung ist abgesagt

Auch die Seeüberquerung von Meilen nach Horgen steckt in einer Krise – nicht wegen der Kosten, sondern wegen dem Andrang. Seit Jahren steigen die Teilnehmerzahlen. Im vergangenen Juni machten über 550 Schwimmerinnen und Schwimmer am Anlass mit.

Mit so viel Leuten kommen wir an die Grenze.
Autor: Eric LinderPräsident der Schwimm- und Lebensrettungsgesellschaft Horgen

Dies sei ein Rekord, den sie nicht verkraften könnten, bilanziert OK-Präsident Eric Linder. «Wir sind nicht gemacht für 550 Leute. Wir haben einen einzigen Start, eine Kasse. Alle Leute zu registrieren, sprengt unseren Rahmen.» Die Seeüberquerung von Meilen nach Horgen findet deshalb im nächsten Jahr nicht statt.

Schliessen

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?