Zum Inhalt springen

Wegen Lärmbelastung Bund beschränkt abendliche Landungen und Starts in Zürich

  • Am Flughafen Zürich wird die Anzahl Zeitfenster für Landungen und Starts am Abend auf dem heutigen Stand eingefroren.
  • Zum ersten Mal hat das Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) somit Massnahmen gegen den Fluglärm in der Nacht angeordnet.
  • Anlass zu den Massnahmen geben Untersuchungen aus dem Jahr 2016, wie das Bazl mitteilt. Diese zeigten, dass die zulässige Lärmbelastung in der Zeit von 22 Uhr bis Mitternacht teilweise erheblich überschritten wurden.

Von der Lärmbelastung betroffen sind vor allem die Kantone Aargau, Schaffhausen und Gebiete des Kantons Zürich. Damit die Lärmbelastung nach 22 Uhr nicht weiter ansteigt, hat das Bazl die Anzahl Slots (Zeitfenster für Landungen und Starts) für Landungen ab 21 Uhr und für Starts ab 22.20 Uhr auf den heutigen Stand begrenzt.

Dies hat zur Folge, dass die neuen Schnellabrollwege ab Piste 28, die demnächst in Betrieb genommen werden, nicht zur Erhöhung der Kapazität, sondern ausschliesslich zur pünktlicheren Abwicklung der Landungen ab 21 Uhr genutzt werden. Zudem sollen die Verspätungen nach 23 Uhr reduziert werden.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

9 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Alex Schneider (Alex Schneider)
    Um den Fluglärm grundsätzlich zu bekämpfen sind die heutigen Prioritäten bei den Grundsätzen der Luftverkehrspolitik der CH in Frage zu stellen. So sollte der Grundsatz 6 des Sachplans Infrastruktur der Luftfahrt (SIL), wonach die Landesflugh. der Luftverkehrsnachfrage folgend entwickelt werden können, hinterfragt werden. Wie in der Verkehrspol. allgemein sind nachfrageorientierte Ansätze längst überholt. Es ist ein Rahmen für das Flugverkehrsangebot zu setzen, der Notwendiges vom Luxus trennt.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Charles Dupond (Egalite)
    Von 22h00 bis 07h00 sollten alle Starts verboten werden. Und irgendwo in der noch unbesiedelten Pampa sollte ein Notlugplatz gebaut werden, auf den alle zwischen 22h01 und 06h59 einlangenden Flugzeuge (inklusive Private) umgeleitet werden. Sonst werden die Ausnahmen und Ausnahmen von den Ausnahmen mit wachsendem Flugverkehr und Verdichtungsstress so ins Kraut schiessen, dass der Fluglaerm rund um die Uhr nie mehr aufhoert....
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von E. Meier (Eme)
      Wo gibt es unbesiedelte Pampa in der Schweiz?
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von W. Pip (W. Pip)
      Meinen Sie so eine unbesiedelte Pampa, wie es das Gebiet um den heutigen Flughafen Kloten einst war und wo in den letzten 70 Jahren eine Menge heute maulender Leute hingezogen sind...?
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von W. Pip (W. Pip)
    Guter Entscheid. Eine Kapazitätserhöhung am Flughafen braucht dieses Land nicht. Braucht diese Welt nicht. Effiziente Abwicklung geht vor, und weitere Billigflug-Gewinnler bleiben aussen vor. Zürich soll keine Billigdestination werden.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen