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Legende: Audio Interview mit Marco Truckenbrod Fontana vom FC Schaffhausen. abspielen. Laufzeit 03:34 Minuten.
Aus Regionaljournal Zürich Schaffhausen vom 29.05.2019.
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Wegen Skandal-Transparent Stadionverbot für drei Fans des FC Schaffhausen

  • Die Swiss Football League verhängt ein zweijähriges schweizweites Stadionverbot für drei Fans des FC Schaffhausen.
  • Die rasche Bestrafung sei möglich dank der guten Zusammenarbeit mit der Polizei, schreibt die Liga am Mittwochmorgen in einer Mitteilung.
  • Wer sich in Stadien in irgend einer Art diskriminierend äussere, müsse mit allen Konsequenzen rechnen, schreibt die Liga weiter.
  • Die drei Männer hatten am Sonntag am Spiel FC Winterthur – FC Schaffhausen ein frauenverachtendes Transparent hochgehalten, das für grosses Entsetzen gesorgt hatte.

Eng mit der Polizei zusammen gearbeitet hat auch der FC Winterthur, der Gastgeber des Spiels vom vergangenen Sonntag. So zeigt sich Andreas Mösli, Geschäftsführer des FC Winterthur in der Mitteilung zufrieden über die raschen Massnahmen: «Wer dermassen provoziert, muss die Konsequenzen tragen – und wird hoffentlich daraus lernen».

Weitere Sanktionen vorgesehen

Es droht aber noch weiteres Ungemach: So hat die Swiss Football League ein Verfahren gegen den FC Schaffhausen eröffnet. Dem Club droht eine hohe Geldbusse. Parallel zu den Massnahmen der Liga hat die Polizei zudem gegen die Fans ein Verfahren wegen öffentlichem Aufruf zu Verbrechen oder Gewalttätigkeit eingeleitet.

Auch der FC Schaffhausen selbst wurde aktiv. Die Clubleitung hat sich gestern mit rund einem Dutzend Fans getroffen. Es sei ein friedliches Treffen gewesen, sagt Marco Truckenbrod Fontana, Geschäftsführer des FC Schaffhausen: «Wir haben deutlich gemacht, dass wir als Verein auf keinen Fall goutieren, was geschehen ist. Jetzt werden wir die Zusammenarbeit mit den Fans intensiveren».

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Franz NANNI  (igwena ndlovu)
    Fuer Hassrede, Rassismus und Aufforderung zu einer kriminellen Tat gibt es klare Gesetze .. die sollten hier zur Anwendung kommen.. Mit Bussen und etwas freier Unterkunft in einem Staatsbetrieb... denke gerade an Bern.. das waere wohl Wegweisend und fuer unermuedliche eine deutliche Warnung...
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  • Kommentar von S. H.  (the wall)
    Hoffentlich ist das jetzt der Anfang vom Ausmisten der Stadien. Wenn nun auch die Idioten mit Phyros noch hinter Gitter kommen würden, wäre dies ein kleiner Schritt in die richtige Richtung
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  • Kommentar von Thomas Steiner  (Tom Stone)
    Wenn ich eine solche Drohung im Supermarkt rauslasse und rumpöble, werde ich zumindest mal verhaftet. Bei den lächerlichen Strafen wirds nicht ruhiger im Stadion. Ganz schwach, das ist das falsche Statement!
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