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Zwei Studenten in einem Labor im Institut für Pflanzenwissenschaften der ETH Zuerich
Legende: Für die ETH ist es essentiell, dass sich ihre Forscher mit anderen im internationalen Austausch messen können. Keystone
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Zürich Schaffhausen «Wenn sie das umsetzen, ist das fatal für die ETH»

Nachdem die EU das Forschungsabkommen mit der Schweiz auf Eis legen will, sind die Zürcher Hochschulen verunsichert. Nicht der Stopp der Forschungsgelder, sondern der Verlust der Zusammenarbeit würde ihnen am meisten schaden.

Man profitiere stark von der Zusammenarbeit mit der EU, sagt Roland Siegwart, Vizepräsident für Forschung und Wirtschaftsbeziehungen an der ETH, gegenüber Radio SRF. Die Forschenden könnten sich über die Zusammenarbeit entwickeln, speziell die jungen Leute könnten sich mit anderen Forschern austauschen und im Ausland weiterforschen. Der Verlust dieser Zusammenarbeit wäre fatal:

Es ist, wie wenn man den besten Sportlern sagen würde: Ihr dürft nicht mehr an die Olympiade, weil man keine vernünftigen Lösungen gefunden hat.
Autor: Roland SiegwartVizepräsident Forschung und Wirtschaftsbeziehungen an der ETH

Nach wie vor empfiehlt Siegwart den Forschenden an der ETH, ihre Anträge für Forschungsgelder einzureichen. Siegwart ist überzeugt, dass es Lösungen gibt. «Es wäre falsch, jetzt den Kopf in den Sand zu stecken.»

Audio
Interview mit Roland Siegwart, ETH (18.2.2014)
02:31 min
abspielen. Laufzeit 2 Minuten 31 Sekunden.

Obwohl zwei Drittel der Forschenden an der ETH aus dem Ausland kommen, kann Siegwart noch keine Abwanderungstendenzen feststellen. Sollte sich die Lage längerfristig nicht klären, geht er davon aus, dass es für den Standort Schweiz zu negativen Konsequenzen kommt.

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9 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Haller , Kölliken
    Das zeigt doch sehr eindrücklich, dass die EU nicht das ist was sie eigentlich sein möchte. - Es geht lediglich darum die jährliche Zuwanderung zu begrenzen und zu kontrollieren, dies vor allem um Auswüchsen akkurat entgegenwirken zu können. Nun zeigt sich sogar, dass die EU selber politisch motivierte Auswüchse hat, die nicht akzeptiert werden können. Wir müssen uns wohl oder übel besser anderweitig orientieren und dürfen nicht so sehr auf die EU abstützen. - That'all !
  • Kommentar von Marcel Chauvet , Weißenstadt
    Ich bin eigentlich fassungslos , dass mit sauer verdientem EU-Geld Forschungstourismus zu Gunsten der reichen CH, um deren Kompetenzen zu mehren, gefördert wird. Das heißt man Wasser in den Bach tragen. Das bislang in die CH fehlgeleitete Geld kann man ja zur Förderung der Forschung in der EU einsetzen, wo dann die bisher an CH-Unis tätigen Wissenschaftler ihre Arbeit fortsetzen könnten.Die CH-Unis sollen doch mit ihren eigenen Landsleuten fortmachen, analog zur Masseneinwanderungsinitiative.
  • Kommentar von P.G. , Bern
    Wie wohl der Gründer der ETH abgestimmt hätte.
    1. Antwort von Adrian Flükiger , Bern
      @P.G: Das ist völlig egal wie der Gründer gestimmt hätte. Viel wichtiger ist, dass die aktuelle Leitung sich nicht in den Abstimmungskampf einmischte. Genau wie andere Hochschulen auch. Die lieben "Schulmeister" haben einmal mehr eine klägliche Rolle gespielt und zusammen mit der Schweizer Wirtschaftselite versagt. Suppe selber auslöffeln!