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Winterthur am Sonntagmorgen
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West-Ost-Achse unterbrochen Störung im Bahnhof Winterthur dauert bis Montagmorgen

  • Die Beeinträchtigung des Bahnverkehrs sei frühestens um 5 Uhr am Montagmorgen vollständig behoben.
  • Ab Sonntagmittag fahren laut SBB erst vereinzelt wieder Fernverkehrszüge über Winterthur.
  • Als Grund für die Störung vermutet die Bahn einen nicht korrekt eingestellten Förderbandwagen, die Entgleisung verursacht hat.

Nach der Entgleisung eines Güterzuges bleibt der Bahnhof Winterthur noch bis zum frühen Montagmorgen lahmgelegt. Auf der Ost-West-Achse geht nichts mehr.

Drei mit Schottersteinen beladene Wagen waren am frühen Freitagabend im Bahnhof Winterthur aus den Schienen gesprungen. Grund dafür war ein Förderband-Wagen einer externen Baufirma. Nicht korrekt arretiert hätte dieser Wagen den vorauslaufenden Wagen auf einer Weiche aus den Schienen gehoben, schreibt die SBB in einer Mitteilung.

Keine Züge via Winterthur nach Schaffhausen oder St. Gallen

Wie die SBB auf Ihrer Website informiert, sind die Einschränkungen im Bahnverkehr weiterhin gross, Link öffnet in einem neuen Fenster. Im Fernverkehr verkehren nach aktuellem Stand bis Montagmorgen keine Züge über Winterthur weiter Richtung Schaffhausen oder St. Gallen. Neben den Regionalzügen verkehrt von Westen ein Fernverkehrszug pro Stunde bis Winterthur.

Im Raum Winterthur sind Ersatzbusse im Einsatz. Reisende mit Reiseziel Richtung Osten müssen derzeit noch mit Zugausfällen und Verspätungen rechnen. Ab Montagmorgen kann voraussichtlich der Betrieb in Fernverkehr durch Winterthur wieder in Betrieb genommen werden

Störungsende zunächst auf Samstagmittag veranschlagt

Die SBB gingen noch am späteren Freitagabend davon aus, dass der Bahnhof im Fernverkehr aufgrund von Beschädigungen bis am Samstagmittag stillsteht. Nach jetzigen Erkenntnissen der Bahnverkehrsinformation Railinfo dauert die Störung aber voraussichtlich bis zum frühen Montagmorgen. Danach könne der Betrieb durch Winterthur im Regional- und Fernverkehr wieder aufgenommen werden.

Aufräumen komplizierter als angenommen

Die Aufräumarbeiten gestalteten sich sehr aufwändig, erklärte SBB-Mediensprecher Stephan Wehrle gegenüber SRF bereits am Samstag. Um die Güterwagen aus dem Gleisfeld zu heben, sei ein zweiter Kran notwendig gewesen.

Weil die entgleisten Bauwagen zusätzlich einen Strommast beschädigten und später ein Kurzschluss entstand, fiel im Bahnhof am Freitagabend auch der Strom aus. Verletzt wurde aber niemand.

Seit Samstagmittag arbeite die SBB mit Hochdruck daran, Schienen und Weichen sowie die Strommasten zu reparieren. Weil es sich beim defekten Strommast um eine über mehrere Gleise zusammenhängende Installation handelt, bräuchten diese Arbeiten aber besonders viel Zeit.

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Nächtliche Reparaturen an Strommasten
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9 Kommentare

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  • Kommentar von Charles Dupond  (Egalite)
    Die Schweiz wirft Millionen Steuer- statt Hoteliersgelder fuer die Turismuswerbung raus. Aber wenn der Auslaender nach teuren, aber fast perfekten Ferien bei der Bahnrueckfahrt an den Flughafen ohne Information, geschweige denn Hilfe stehen gelassen wird, seinen Prepaeidbilligflug verpasst und einen teuren Linienflug blechen muss, ist die Negativwerbung immens und die Steuergelder fuer die Positivwerbung fuer die Katz....
  • Kommentar von Alexander Ognjenovic  (Alex)
    Ich war früher selbst Elektriker und wäre niemals auf die Idee gekommen blanke Leitungen, erst recht nicht blanke Hochspannungsleitungen anzufassen! Dafür gibt es 2 Sicherheitshandschuhe die man benutzen sollte: eines gegen den Stromschlag und eines gegen Verbrennungen! Zuerst zieht man die Handschuhe gegen Verbrennungen und dann die gegen Stromschlag an! Ok... die Leitungen mögen abgestellt sein aber eben ... was wenn jemand willkürlich einschaltet??
    1. Antwort von Charles Dupond  (Egalite)
      Gegen Bahnhochspannung nuetzen auch die Handschuhe nix. Es bilden sich verheerende Lichtbogen....
    2. Antwort von Richard Limahcer  (Limi)
      Keine Bange, die verwenden Erdungsstangen.
  • Kommentar von G. Stucki  (stugh)
    Ich bin mir sicher Herr Hubatka, dass die SBB nicht mit Absicht die Geleise kaputt gemacht hat... und die Arbeiter können auch nicht mehr als arbeiten.
    1. Antwort von Charles Dupond  (Egalite)
      Ja, aber die SBB haben den Ausbaubedarf zu lange verschlafen, und ueberlasten die bei dem Verdichtungsstress noch viel zu klein belassenen Infrastrukturen so masslos, dass jeder Unfall zum Infarkt ohne Bypassmoeglichkeit wird....