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Legende: Audio Facebook sperrt Photobastei-Seite abspielen. Laufzeit 02:31 Minuten.
02:31 min, aus Regionaljournal Zürich Schaffhausen vom 17.01.2019.
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Wirbel um nackte Brust Facebook sperrt Photobastei

Eine Ausstellung über die Punk-Bewegung brachte das Zürcher Ausstellungshaus in Schwierigkeiten.

Eine nackte, weibliche Brust hat auf der Social Media Plattform Facebook nichts verloren, auch wenn es um eine Kunstaufnahme geht. Diese Erfahrung machte Romano Zerbini. Der Direktor der Photobastei Zürich hatte einen Beitrag des Nachrichtenmagazins 10vor10 von SRF über eine seiner Ausstellungen gepostet. Kurz darauf hat Facebook das Profil von Romano Zerbini für 30 Tage gesperrt.

Die Ausstellung in der Photobastei zeigt Bilder der Punkbewegung. Darunter sind Fotos von Frauen mit nackten Brüsten. Für Facebook ein Tabu. Natürlich kenne er die Richtlinien von Facebook, sagt Romano Zerbini gegenüber dem «Regionaljournal Zürich Schaffhausen». Aber er habe nicht an diese Richtlinien gedacht, sondern einen Kunst-Beitrag des Schweizer Fernsehens SRF gepostet,

Kunst und Facebook vertragen sich schlecht

Auch das Zürcher Kunsthaus könnte Schwierigkeiten bekommen, wenn es Bilder über eine neue Ausstellung auf Facebook postet. Die bildende Kunst kennt viele Bilder oder Statuen von nackten oder halbnackten Frauen. Man poste trotzdem Bilder von Ausstellungen auf Facebook. «Wir lassen uns nicht sanktionieren», sagt Björn Quellenberg, Sprecher des Kunsthauses.

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5 Kommentare

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  • Kommentar von W. Pip  (W. Pip)
    Was für ein Dilemma: Ausser Facebook und Co. kommt heutigen Konzern- und Organisationsverantwortlichen kaum mehr etwas gescheites in den Sinn, und doch klagt man immer wieder über die bigotte Prüderie, die einem dort entgegenschlägt. Dumm, was? Dazugehören oder nicht, das ist mehr wie eine Schicksalsfrage, es ist eine Frage des Stils!
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  • Kommentar von Martin Tanner  (mikado5034)
    Ich kann es auch nicht verstehen. Aber man sollte die Darstellungen wirklich nicht nach hiesigen Wertmassstäben bemessen. Man stelle sich vor, mit welchen absurd hohen Schadenersatz- und Schmerzensgeldforderungen sich Facebook in den USA konfrontiert sehen würde, wenn das jemand in Amerika sehen würde. Etwas anderes ist FB gar nicht möglich gewesen.
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  • Kommentar von Martin Fritsche  (Martin Fritsche)
    Das Problem ist die beängstigend grassierende Prüderie: Im Februar 2018 wurde Eugen Gomringers Gedicht »Avenidas« auf der Mauer der Berliner Alice-Salomon-Hochschule übermalt; es sei sexistisch. Im März 2018 hatte der Künstler Kai Piepgras seine im Heikendorfer Amtshaus ausgestellten Bilder wegen Anstössigkeit verhüllen müssen. Und die Entfernung des präraphaelitischen Gemäldes »Hylas und die Nymphen« aus der Manchester Art Gallery geschah auf Druck einiger Moralapostel aus dem Publikum.
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