Wochengast: Andri Silberschmidt und seine JFDP bedrängen Freisinn

BVK, Abgeltungssteuer, Polizei- und Justizzentrum, Strichplatz: Immer öfter vertreten die Jungfreisinnigen im Kanton Zürich andere Positionen als die Mutterpartei. Vizepräsident Andri Silberschmidt gibt als Wochengast Auskunft über das Verhältnis von Alt und Jung.

Andi Silberschmidt spricht an der Medienkonferenz der Gegner der BVK-Vorlage Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Andri Silberschmidt an der Medienkonferenz gegen die BVK-Vorlage. Keystone

Schon seit längerer Zeit gibt es immer wieder Unstimmigkeiten zwischen der freisinnigen Jung- und der Mutterpartei im Kanton Zürich. Nun droht der Streit im Zusammenhang mit der BVK-Abstimmung zu eskalieren.

Die JFDP macht gemeinsame Sache mit der SVP und attackiert FDP-Regierungsrätin Ursula Gut.

«Uns geht es nicht nur darum zu provozieren», sagt Silberschmidt. Die JFDP habe in dieser Frage sachlich einfach eine andere Meinung. Dass die JFDP häufiger mit der SVP zusammenspanne, bestreitet der 18-jährige Jungpolitiker. «Diese Zusammenarbeit gibt es nur bei Finanzfragen. Gesellschaftlich können wir nicht mir ihr zusammenarbeiten. Wir sind beispielsweise für Drogenliberalisierung und für die Homo-Ehe.»

In Zukunft wird sich die Partei auch wieder vermehrt um Jugendanliegen kümmern. Silberschmidt kündigte eine neue Initiative an, die den Jungen wieder mehr Freiheit geben werde.