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Legende: Audio Die Stadt empfiehlt, Mieter zwei Jahre im Voraus über eine Kündigung zu informieren. abspielen. Laufzeit 02:03 Minuten.
Aus Regionaljournal Zürich Schaffhausen vom 05.06.2019.
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Wohnen in Zürich Bezahlbare Mieten dank weniger Luxus

Bis 2050 muss ein Drittel der Mietwohnungen in Zürich gemeinnützig vermietet werden, so haben es die Stimmbürger 2011 entschieden. In Zürich sollen nicht nur teure Luxuswohnungen gebaut werden, sondern bezahlbare Wohnungen für alle Einkommensklassen. Um diese soziale Durchmischung zu stärken, hat die Stadt ihren «Leitfaden für sozial nachhaltige Ersatzneubauten und Sanierungen» überarbeitet.

Etappenweise Sanierungen sind besser

Die Broschüre für Planer und Investoren empfiehlt beispielsweise, Wohnflächen zu begrenzen – so dass diese günstiger werden. Die Mieter seien auch bereit, auf Komfort wie zusätzliche Badezimmer zu verzichten. Gleichzeitig rät die Stadt zu Zurückhaltung bei Sanierungen. Bei grösseren Überbauungen sollten Wohnungen etappenweise saniert werden, so dass die Miete nicht überall gleichzeitig ansteigt.

Zudem empfiehlt die Stadt, Mieterinnen und Mieter bei Vertragsauflösungen zwei Jahre im Voraus zu informieren. So bleibe genügend Zeit für eine Neuorientierung. Der Hauseigentümerverband sieht diesen Vorschlag kritisch. «Es ist erstrebenswert, aber nicht immer einfach für kleinere Eigentümer», sagt Giorgio Giani, welcher das Baumanagement leitet. «Eine Sanierung muss unter Umständen schnell über die Bühne gehen.»

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Peter Singer  (P.S.)
    Mietpreise hängen kaum von den Kosten ab: Wieso würde dieselbe Wohnung in Zürich
    mal mehr kosten als in St. Gallen? In St. Gallen sind die Kosten wohl kaum drei mal so hoch. Nein, Mietpreise werden durch Angebot und Nachfrage getrieben und der der Grund für die steigenden Mieten ist der Wohnungsmangel in Zürich. Wenn man deutlich mehr Stadtwohnungen bauen würde, dann würden die Mietpreise sinken und nebenbei könnte man so auch die Zersiedelung im Umland stoppen.
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