Zum Inhalt springen
Inhalt

Zürich Schaffhausen Zürcher Jugendzentren wollen zusätzliche Angebote für Flüchtlinge

Innerhalb weniger Monate haben die Zürcher Jugendzentren eine grosse Gruppe neuer Besucher hinzugewonnen: jugendliche Flüchtlinge, die ohne Familie in die Schweiz gekommen sind. Nun überlegt sich die Offene Jugendarbeit Zürich spezielle, auf diese Jugendlichen zugeschnittene Angebote.

Legende: Audio Interview mit Giacomo Dallo (20.11.2016) abspielen. Laufzeit 16:24 Minuten.
16:24 min

Seit 2015 kommen deutlich mehr jugendliche Flüchtlinge in die Schweiz; ohne Familie, ohne Begleitung. Die «Offene Jugendarbeit Zürich» OJA, die im Auftrag der Stadt Zürich neun Jugendzentren betreibt, hat sich in den letzten Monaten für diese Jugendlichen geöffnet. Sie wurden offen eingeladen, ihre Freizeit zusammen mit einheimischen Jugendlichen in den Zentren zu verbringen.

«Ganz normale Jugendliche»

Diese neuen Gäste sprächen zwar nicht so gut Deutsch wie die anderen Besucher, sagt Giacomo Dallo, Geschäftsleiter der OJA. «Aber sonst sind es ganz normale Jugendliche, die Pingpong oder Billard spielen und sich miteinander unterhalten.» Probleme mit einheimischen Jugendlichen habe es bisher kaum gegeben.

Bildungs- und Jobangebote

Dallo rechnet damit, dass die jugendlichen Flüchtlinge auch in Zukunft die Jugendzentren besuchen. Er möchte deshalb von ihnen erfahren, was sie genau von den Jugendzentren erwarten. Möglicherweise hätten sie die selben Freizeitwünsche wie die «Einheimischen». «Vielleicht möchten sie aber auch Bildung nachholen oder mit kleinen Jobs etwas Taschengeld verdienen.» Auch der Einstieg ins Berufsleben werde möglicherweise zum Thema. Dallo will nun abklären, welchen Beitrag die städtische Jugendarbeit hier leisten kann.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

1 Kommentar

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.