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Bald gibt es in der Stadt Zürich siebzehn Komposttoiletten.
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Zürich weitet Pilotprojekt aus Zürcherinnen und Zürcher spülen gerne mit Sägemehl

Seit zwei Monaten testet die Stadt Zürich an acht verschiedenen Orten Komposttoiletten. Die Zwischenbilanz falle «äusserst positiv aus», schreibt das zuständige Umwelt- und Gesundheitsdepartement in einer Mitteilung.

Wir wollen herausfinden, ob die Toiletten auch bei starker Nutzung funktionieren.
Autor: Urs BrunnerLeiter von ZüriWC

So meldeten sich über hundert Nutzerinnen und Nutzer bei der Stadt und lobten die umweltfreundlichen Holzhäuschen. Darin wird nicht mit Wasser, sondern mit Sägemehl gespült. Die Holzspäne sorgen für einen neutralen Geruch. In den WCs können die menschlichen Ausscheidungen kompostiert werden.

Das Innere der Toiletten
Legende: In den Toilettenhäuschen gibt es Tafeln mit einem QR-Code. So können die Nutzer Kommentare abgeben. ZVG Stadt Zürich

Aufgrund der positiven Rückmeldungen stellt die Stadt im Juli neun weitere Komposttoiletten auf. Sie werden probeweise für einen Monat auf Plätzen oder in Parks aufgestellt. «Wir wollen Erfahrungen sammeln an Plätzen, an denen sich abends viele Leute aufhalten», erklärt Urs Brunner. Der Leiter von ZüriWC nennt als Beispiel den Hallwylplatz.

Weitere Standorte sind der Idaplatz, die Josefswiese oder der MFO-Park in Oerlikon. Der Pilotversuch dauert noch bis Ende September. Danach prüft die Stadt, ob und wie sie die Komposttoiletten künftig einsetzt.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von H.S. Labhardt  (labhardt)
    Ein WC ohne Wasser ist ok für SAC Hütten, in der Stadt ne Zumutung. Frauen wollen sep. WCs, man kann keine Hände wasc hen usw. Was für ein Image verbreitet man da?
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    1. Antwort von roland goetschi  (pandabiss)
      Äh auf dem Bild ist doch eindeutig ein Lavabo zu sehen.
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  • Kommentar von antigone kunz  (antigonekunz)
    @nanni: Ist doch ein guter und interessanter Probelauf, Herr Nanni. Was die Körper der Verstorbenen angeht, einige von ihnen sind ja, es tönt etwas hart, Sonderabfall, durch die aktuelle Medizin und deren technische und chemische Therapiemöglichkeiten. Wir haben ja sinnvollerweise das Verbrennen was sicher für Einge stimmt und für manch Andere nicht. Wobei dieses anscheinend energietechnisch aufwendig ist. Schritt für Schritt. Es wird immer umfassender gedacht gerade im Umgang mit Verstorbenen.
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  • Kommentar von Franz NANNI  (igwena ndlovu)
    Huebsch.. sinnvoll..?.. Nun, was ist mit den Koerpern unserer Toten??? Verbrennen und Umwelt verschmutzen.. (CO2 etc).. oder begraben... aber warum nicht biologisch der Umwelt zurueckfuehren... das wuerde gehen.. wenn man wollte.. ja aber jetzt kommts.. Pietaet... ha.. ist es pietaetvoll, verbrannt oder von den Wuermern gefressen zu werden.. also wacht auf, denkt Umfassend..
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    1. Antwort von Olaf Schulenburg  (freier Schweizer)
      Es geht hier im die Wasserverschwendung. Viele Gemeinden sind sich bereits am überlegen, wie sie genügend Wasser für die Bevölkerung bereitstellen können. Da ist die Verschwendung in Toiletten eine ganz gute Sparmassnahme. Jeder Liter zählt.
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    2. Antwort von Franz NANNI  (igwena ndlovu)
      OK O.Sch.... Wassersparen ist OK... trotzdem... es geht ja alles in die ARA.. in der CH... habe ich glatt uebersehen.. bei uns wird biologisch abgebaut im Septictank, und das was da noch rauskommt via French drain im Grunde eingebracht.. wird imBoden gereinigt und gelangt so zurueck zur Natur.. (und wohl ins Grundwasser das wir trinken... ha)
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