Zum Inhalt springen

Header

Audio
Junge Giraffen können ab Ostern bestaunt werden
Aus Regionaljournal Zürich Schaffhausen vom 18.11.2019.
abspielen. Laufzeit 00:37 Minuten.
Inhalt

Zuwachs in Zürcher Savanne Die Giraffen Malou, Jahi und Luna sind angekommen

  • Drei junge Giraffen-Weibchen befinden sich derzeit in der Quarantänephase im Zoo Zürich.
  • Später werden sie dann in die neue Anlage namens Lewa Savanne einziehen.
  • Die drei Netzgiraffen sind vergangene Woche aus den Zoos Rotterdam, Amsterdam und Chorzów in Zürich eingetroffen.

Sie reisten in Spezialfahrzeugen auf dem Landweg nach Zürich, wie es weiter heisst. Malou, Jahi und Luna sind Teil des europäischen Erhaltungszuchtprogramms und gut 2- bis knapp 4-jährig.

Die Europäischen Erhaltungszuchtprogramme

Personen-Box aufklappenPersonen-Box zuklappen

Bei den Europäischen Erhaltungszuchtprogrammen (EEP) handelt es sich um zooübergreifende Projekte zur gezielten und koordinierten Zucht von Zoo-Tierarten.

Ursprünglich war es das Ziel, die Tierarten auch ohne weitere Wildfänge dauerhaft mit ausreichender genetischer Vielfalt in den Zoos halten zu können. Seit den neunziger Jahren geht es jedoch mehr und mehr um die Erhaltung von vom Aussterben bedrohter Arten.

Nashörner, Zebras und Strausse als Mitbewohner

Wie alle neuen Tiere durchlaufen die drei Netzgiraffen eine obligatorische Quarantäne. Diese findet im Giraffenhaus der Lewa Savanne statt und dauert mindestens dreissig Tage. Danach dürfen die Tiere schrittweise auch die anderen Bereiche ihres neuen Zuhauses kennenlernen.

Schon fast fertig: der grosse Aussenbereich für die Giraffen und andere Tiere in der Lewa Savanne. Stand Oktober 2019.
Legende: Schon fast fertig: Der grosse Aussenbereich für die Giraffen und andere Tiere in der Lewa Savanne. Stand Oktober 2019. Zoo Zürich, Robert Zingg

Nach der Eröffnung der neuen Savanne an Ostern werden dort über zehn Tierarten zu sehen sein, darunter neben den Netzgiraffen auch Breitmaulnashörner, Grevyzebras, Strausse, Erdmännchen und Tüpfelhyänen.

Namenspatin der neuen Anlage ist das Lewa Wildlife Conservancy in Kenia, ein Wildtierreservat, das der Zoo Zürich seit 1998 unterstützt.

Lewa Downs in Kenia

Personen-Box aufklappenPersonen-Box zuklappen

Das Lewa Wildlife Conservancy (auch bekannt als Lewa Downs) befindet sich im Norden Kenias. Das Naturschutzgebiet wurde 1995 gegründet, umfasst den Ngare Ndare Forest und erstreckt sich über 250 Quadratkilometer.

Es beherbergt eine Vielzahl von Wildtieren, darunter die seltenen und gefährdeten Spitzmaulnashörner, Grevy's Zebras und Sitatungas, eine afrikanische Antilope. Ebenfalls anzutreffen sind dort die «grossen Fünf» (Löwe, Leopard, Elefant, Nashorn und Kapbüffel). Lewa beherbergt über zwölf Prozent der östlichen Nashornpopulation Kenias und die grösste Einzelpopulation von Grevy's Zebras der Welt (etwa 350 Individuen).

Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Push-Mitteilungen aktivieren

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?